Streik im ÖPNV: BVB-Fans kämpfen um Anreise zum Bayern-Spiel
Drohender Verkehrschaos bei BVB's Topspiel gegen Bayern - Streik im ÖPNV: BVB-Fans kämpfen um Anreise zum Bayern-Spiel
ÖPNV-Streik in Dortmund erschwert Anreise zum Topspiel gegen Bayern München
Ein Streik im öffentlichen Nahverkehr in Dortmund wird am Samstag die Anreise für Fans zum Bundesliga-Spiel Borussia Dortmund gegen den FC Bayern München (Anpfiff um 18:30 Uhr) erheblich beeinträchtigen. Da Busse und Straßenbahnen stillstehen, werden die Anhänger aufgefordert, sich frühzeitig auf den Weg zu machen. Die Situation wird zusätzlich durch Straßensperrungen und zwei weitere Großveranstaltungen verschärft, die zeitgleich stattfinden.
Der Streik, der alle Straßenbahnen und Busse in Dortmund betrifft, beginnt am 27. Februar und dauert bis zum 28. Februar an. Fans, die zum Spiel wollen, müssen mit einem Fußmarsch von etwa drei Kilometern – rund 40 Minuten – vom Hauptbahnhof rechnen oder auf Regionalzüge wie die RB53 oder die S-Bahn ausweichen. Die Behörden raten jedoch davon ab, bis zu den Haltestellen in unmittelbarer Stadionnähe zu fahren, da dort mit Sicherheitsrisiken zu rechnen ist.
Hinzu kommt eine Vollsperrung der Autobahn A2 zwischen Dortmund-Nordwest und Dortmund-Nordost. Autofahrer werden aufgefordert, Parkhäuser im Stadtzentrum oder weiter entfernte Parkplätze wie jene in der Nähe der TU Dortmund zu nutzen. Sowohl Autofahrer als auch Fußgänger müssen mit Verzögerungen rechnen.
Auch nach dem Abpfiff wird es nicht einfacher: Die Fans müssen sich auf längere Wartezeiten beim Verlassen des Stadions einstellen und werden aufgefordert, ruhig zu bleiben. Die Lage spitzt sich weiter zu, da parallel die Deutschen Hallen-Leichtathletikmeisterschaften und ein Techno-Festival stattfinden – beides Großveranstaltungen am selben Tag.
Für Dortmunder Fans ist dies nicht das erste Reisechaos in dieser Saison. Beim Auswärtsspiel in der Champions League gegen Atalanta Bergamo waren die polizeilichen Auflagen so streng, dass viele Anhänger nicht anreisen oder Unterkünfte buchen konnten. Als Protest boykottierten Teile der aktiven Fanszene das Spiel.
Ohne Busse und Straßenbahnen bleiben den Fans nun nur noch die Optionen zu Fuß zu gehen, das Fahrrad zu nutzen oder auf Regionalzüge auszuweichen. Die Kombination aus Straßensperrungen, Nahverkehrsstreik und parallel stattfindenden Events macht Verzögerungen unvermeidbar. Die Behörden betonen, wie wichtig es ist, frühzeitig loszufahren und alternative Routen zu planen, um das Spiel nicht zu verpassen.
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