Langenfelds marode Brücken werden für zwei Jahre zur Großbaustelle
Langenfelds marode Brücken werden für zwei Jahre zur Großbaustelle
Großbaustelle in Langenfeld: Zwei marode Brücken werden vollständig erneuert
In Langenfeld beginnen in Kürze umfangreiche Bauarbeiten, bei denen zwei stark sanierungsbedürftige Brücken komplett abgerissen und neu gebaut werden. Den Auftakt bildet am 23. Februar die Rodung von Bäumen – der erste Schritt in einem langwierigen Bauprozess. Beide Bauwerke gelten als nicht mehr reparaturfähig und sollen in den kommenden zwei Jahren durch Neubauten ersetzt werden.
Die Straßen.NRW startet die Vorbereitungen mit der Baumfällung in der Nähe der Eisenbahnbrücken an der Knipprather Straße (L402) und der Berghausener Straße (L353). Diese erste Phase dauert vom 23. bis zum 28. Februar. In dieser Zeit bleiben Teile des Park-and-Ride-Parkplatzes am S-Bahnhof Berghausener Straße gesperrt, zudem wird die Straße Am Galgendriesch nahe des Bahnhofs Knipprather Straße vorübergehend vollständig geschlossen.
Die eigentlichen Bauarbeiten an der Knipprather-Straße-Brücke beginnen im Mai 2026 und ziehen sich bis Februar 2027 hin. Es folgt unmittelbar der Neubau der Berghausener-Straße-Brücke, dessen Fertigstellung für Dezember 2027 geplant ist. Für die Dauer der Sperrungen wurden bereits Umleitungen eingerichtet.
Beide im Landesbesitz stehenden Brücken werden vor dem Wiederaufbau vollständig abgerissen. Der komplette Erneuerungsprozess erstreckt sich über fast zwei Jahre, wobei für jede Brücke etwa zehn Monate Bauzeit veranschlagt werden.
Die Baumfällungen markieren den Startschuss für eine langfristige Aufwertung der Langenfelder Infrastruktur. Die neuen Brücken ersetzen Bauwerke, die nicht mehr verkehrssicher waren. Autofahrer und Pendler müssen sich bis Ende 2027 auf längere Behinderungen einstellen.
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