Dritter Verstoß: Mann fährt ohne Führerschein – und telefoniert dabei am Steuer
Dritter Verstoß: Mann fährt ohne Führerschein – und telefoniert dabei am Steuer
Ein 54-jähriger Autofahrer aus Bielefeld ist innerhalb von knapp drei Monaten bereits zum dritten Mal ohne gültigen Führerschein am Steuer erwischt worden. Die Polizei hielt den Mann am 3. März 2026 auf der Otto-Brenner-Straße im Stadtzentrum an, nachdem Beamte beobachtet hatten, wie er während der Fahrt ein Handy in der Hand benutzte. Der Wagen, ein Toyota Aygo, wurde umgehend beschlagnahmt und abgeschleppt.
Der Führerschein des Mannes war ursprünglich 2019 entzogen worden; seither wurde keine neue Fahrerlaubnis erteilt. Trotzdem war er erstmals im Dezember 2025 ohne gültigen Führerschein unterwegs gewesen. Weniger als 90 Tage später – am Montag, dem 2. März 2026 – wurde er erneut wegen desselben Vergehens angehalten.
Nach deutschem Recht werden Wiederholungstaten beim Fahren ohne Führerschein (StGB § 21a) in der Regel hart bestraft. Dazu zählen Geldstrafen ab 1.000 Euro, Haftstrafen von bis zu einem Jahr – oft zur Bewährung ausgesetzt, insbesondere bei Ersttätern – sowie ein Mindestfahrverbot von sechs Monaten. Wiederholungstäter müssen zudem mit Punkten im Verkehrszentralregister in Flensburg rechnen; bei mehrfachen Verstößen drohen sogar Freiheitsstrafen und ein lebenslanges Fahrverbot.
Der jüngste Vorfall ereignete sich, als Polizisten den Fahrer beim Telefonieren am Steuer beobachteten. Dieser dritte Verstoß führte zur sofortigen Beschlagnahmung des Toyota Aygo, der im Rahmen der Maßnahme abgeschleppt wurde.
Der Fall wird nun durch das Justizsystem weiterverfolgt, wobei dem Fahrer zusätzliche Strafen drohen. Bei ähnlichen Wiederholungstaten haben Behörden bereits hohe Geldbußen, verlängerte Fahrverbote und sogar Haftstrafen verhängt. Das genaue Urteil hängt von der Bewertung der Vorgeschichte des Fahrers und der Schwere des jüngsten Vergehens durch das Gericht ab.
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