"Opferpopp 2.0": Wie ein immersiver Raum in Halle Gewalt und Erinnerung neu denkt
"Opferpopp 2.0": Wie ein immersiver Raum in Halle Gewalt und Erinnerung neu denkt
"Opferpopp 2.0 – Ein Requiem": Ein immersives Theaterprojekt feiert Premiere in Halle
Am 5. März 2026 wird in Halle das neue immersive Theaterprojekt Opferpopp 2.0 – Ein Requiem uraufgeführt. Die Produktion greift Rainald Goetz' Stück Opferpopp von 1983 auf, doch keiner der ursprünglichen Darsteller lebt noch oder ist heute künstlerisch aktiv. Diesmal erkunden junge Laienperformende die Themen Gewalt, Vernachlässigung und Erinnerung in einem Raum, der zur Interaktion und Reflexion einlädt.
Die Installation verwandelt das nt-Schaufenster des Thalia Theaters Halle in das Klubhaus Kluth – einen begehbaren Raum, der Ausstellung, Club und Performance verbindet. Benannt nach Alexander Kluth, einem Ensemblemitglied der Neuinszenierung von 2007, der später verstarb, dient der Raum sowohl als Gedenkstätte als auch als Begegnungsort. Regisseur Mirko Borscht und der Videokünstler Hannes Hesse leiten das Projekt und zeichnen die Lebenswege der Schauspieler von 1983 nach – mit der Frage: Was wurde aus ihnen?
Jeder Abend von Opferpopp 2.0 widmet sich einem anderen Thema und setzt sich mit Klischees über "Problemkinder" sowie Erfahrungen von Gewalt auseinander. Anders als im klassischen Theater gibt es keine feste Bühne. Die Besucher können Performances, Videoinstallationen, ein digitales Archiv und sich gegenseitig erleben – und selbst entscheiden, wie tief sie eintauchen möchten.
Das Projekt richtet sich explizit an junge Menschen ab 14 Jahren und soll in Halle einen dauerhaften Treffpunkt für Jugendliche schaffen. Es ist Teil der Theaterreihe ERINNERN IST HEIMAT, die sich mit den Verpflichtungen, ungelösten Fragen und offenen Wunden der Stadt auseinandersetzt. Die Produktion läuft vom 5. bis 22. März 2026.
Die Premiere von Opferpopp 2.0 – Ein Requiem bildet den jüngsten Beitrag zur Halleschen Reihe ERINNERN IST HEIMAT. Durch die Verbindung von Performance, Geschichte und Publikumsteilnahme schafft das Projekt einen Raum, um über vergangene und gegenwärtige Kämpfe nachzudenken. Das Klubhaus Kluth bleibt auch nach der letzten Vorstellung als Ort für weitere Begegnungen bestehen.
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