Silvester 2025 in NRW: Weniger Gewalt, aber mehr verletzte Polizisten

22 Polizeibeamte erleiden leichte Verletzungen an Silvester - Silvester 2025 in NRW: Weniger Gewalt, aber mehr verletzte Polizisten
Nordrhein-Westfalen verzeichnete Rückgang gewalttätiger Vorfälle in der Silvesternacht 2025
Bei den Feierlichkeiten zum Jahreswechsel 2025 ist die Zahl der Gewaltdelikte in Nordrhein-Westfalen deutlich gesunken. Die Gesamtzahl der Körperverletzungen ging um 27 Prozent zurück, auch Angriffe auf Polizeibeamte nahmen im Vergleich zum Vorjahr ab. Dennoch stieg die Zahl der verletzten Einsatzkräfte leicht, wie aus den aktuellen nachrichten der Behörden hervorgeht.
Insgesamt registrierte die Polizei 263 Körperverletzungsdelikte – im Vorjahr waren es noch 360 gewesen. Davon wurden 168 als schwere Körperverletzung eingestuft. Zudem gab es weniger gezielte Angriffe: Nur in 20 Fällen warfen Gruppen Pyrotechnik auf Beamte, im Vorjahr waren es noch 54 solche nachrichten aktuell gewesen.
Auch die Zahl der Festnahmen nahm ab: 154 Personen wurden in diesem Jahr in Gewahrsam genommen – ein Rückgang um 9 Prozent. Vorläufige Festnahmen gingen von 13 auf 7 zurück. Gleichzeitig stiegen die Platzverweise jedoch um 16 Prozent; die Behörden verhängten 1.396 Aufenthaltsverbote, um weitere Störungen zu verhindern.
Obwohl die Angriffe auf die Polizei insgesamt zurückgingen, nahm die Zahl der leichtverletzten Beamten zu. 22 Einsatzkräfte wurden verletzt – fünf mehr als im Vorjahreszeitraum. Innenminister Herbert Reul hatte bereits mehrfach auf die Gefahren hingewiesen, denen Rettungskräfte während der Silvesterfeiern ausgesetzt sind.
Die aktuellen nachrichten zeichnen ein gemischtes Bild der öffentlichen Sicherheit in der Silvesternacht 2025: Zwar gingen Körperverletzungen und Festnahmen zurück, doch stiegen die Verletzungen bei Polizeibeamten sowie die Anzahl der Platzverweise. Die Behörden beobachten die Entwicklung weiterhin genau, um auf künftige Ereignisse vorbereitet zu sein.

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