Dortmund kämpft vor Gericht um umstrittene Räumung des Hannibal-Hochhauses

Admin User
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Graffiti bedeckt die Seite eines Zuges mit sichtbaren Kabeln und Häuser mit Fenstern sind im Hintergrund zu sehen.

Dortmund kämpft vor Gericht um umstrittene Räumung des Hannibal-Hochhauses

Dortmund geht rechtlich gegen ein Urteil zu einer umstrittenen Räumung aus dem Jahr 2017 vor. Die Feuerwehr der Stadt und das Rechtsamt haben beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig Beschwerde eingelegt. Dies folgt auf eine Entscheidung, die die Räumung des Hannibal-Hochhauskomplexes für rechtswidrig erklärte.

Im Mittelpunkt des Streits steht die Räumung des Hannibal-Hochhauses in Dortmund im Jahr 2017. Das Oberverwaltungsgericht Münster urteilte im November 2025, dass die Räumung unverhältnismäßig und damit unrechtmäßig gewesen sei. Zudem lehnte das Gericht den Antrag der Stadt auf Revision ab, woraufhin Dortmund den Fall an die nächste Instanz weitertrug.

Das Bundesverwaltungsgericht hat noch kein endgültiges Urteil gefällt. Wie die Borkener Zeitung berichtet, wird das Leipziger Gericht den Fall nun prüfen. Dortmund hat bis zum 26. Januar 2026 Zeit, die Begründung für die Revision einzureichen. Sollte das Urteil von 2025 Bestand haben, könnte der ehemalige Eigentümer Entschädigung für entgangene Mieteinnahmen über mehrere Jahre fordern. Der Stadt drohen dann Schadensersatzforderungen in Millionenhöhe. Durch die Revision hat Dortmund erreicht, dass das Urteil vorerst nicht rechtskräftig wird.

Der Fall bleibt weiterhin ungelöst, während das Bundesverwaltungsgericht die Beschwerde prüft. Eine Entscheidung gegen Dortmund könnte erhebliche finanzielle Folgen nach sich ziehen. Das juristische Team der Stadt bestreitet weiterhin die Rechtmäßigkeit der früheren Räumung.

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