Düsseldorfs Mietermassen stürmen Rechtsberatungen wegen explodierender Wohnkosten

Düsseldorfs Mietermassen stürmen Rechtsberatungen wegen explodierender Wohnkosten
Düsseldorfs Wohnungskrise treibt Mieter in Rekordzahlen in die Rechtsberatung
Die Wohnungskrise in Düsseldorf zwingt immer mehr Mieter dazu, juristische Hilfe zu suchen – so viele wie nie zuvor. Der örtliche Mieterverein kämpft mit einer Flut von Anfragen: Allein in den ersten Monaten des Jahres 2026 verzeichnete er 31.500 Beratungsgespräche. Steigende Mieten und Zwangsräumungen verschärfen die Spannungen zwischen Mietern und Vermietern in der gesamten Stadt.
Der Druck auf den Düsseldorfer Wohnungsmarkt baut sich seit 2021 auf. Die Angebotsmieten sind um 24 Prozent explodiert, sodass zwei Drittel der Berufstätigen mit den Kosten kaum noch zurechtkommen. Die Hälfte von ihnen macht die lokale Immowelt für die drastischen Preisanstiege verantwortlich.
Der Mieterverein, der mittlerweile 34.500 Mitglieder zählt, hat reagiert und sein Team erweitert. Um der wachsenden Nachfrage nach Rechtsberatung gerecht zu werden, sollen weitere Mitarbeiter eingestellt werden. Immer mehr Mieter wehren sich gegen Kündigungen – besonders dann, wenn Investoren sie für Luxussanierungen verdrängen. Nach den Kommunalwahlen im Dezember 2025 bildeten CDU und Grüne eine neue Regierungscoalition. Ihr Koalitionsvertrag, der am 11. Dezember finalisiert wurde, verspricht strengeren Mieterschutz und mehr bezahlbaren Wohnraum. Geplant sind unter anderem schärfere Kontrollen für Vermieter, Strafen für überhöhte Mietpreise sowie Maßnahmen gegen leerstehende Immobilien.
Hans-Jochem Witzke, Vorsitzender des Mietervereins, bezeichnet bezahlbares Wohnen als die "entscheidende Herausforderung" für die Stadt. Er warnte, dass die Umsetzung der Koalitionspläne in diesem Jahr genau beobachtet werde.
Die Ankündigungen der neuen Regierung kommen zu einer Zeit, in der sich die Lage für Mieter weiter verschärft. Marode Wohnverhältnisse, explodierende Mieten und ein Mangel an bezahlbarem Wohnraum belasten den Markt. Die Expansion des Mietervereins spiegelt die Dringlichkeit der Krise wider – und den wachsenden Widerstand der Mieter.

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