Drei NRW-Schulen erhalten Klimaschutzpreis für innovative Umweltprojekte

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Grüne Umgebung umgibt das Gebiet mit Wiesen am unteren Bildrand.

Drei NRW-Schulen erhalten Klimaschutzpreis für innovative Umweltprojekte

Drei Schulen in Nordrhein-Westfalen für ihr Engagement im Klimaschutz ausgezeichnet

Drei Schulen in Nordrhein-Westfalen sind bei diesem Jahrgang des Westenergie-Klimaschutzpreises für ihre vorbildlichen Klimaschutzinitiativen geehrt worden. Der jährliche Preis, der in diesem Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert, würdigt lokale Projekte, die sowohl der Gemeinschaft als auch der Umwelt zugutekommen. Seit der ersten Verleihung wurden bereits über 9.000 Initiativen ausgezeichnet.

Zu den diesjährigen Preisträgern zählen eine Grundschule, die sich für den Schutz von Singvögeln einsetzt, eine Gesamtschule, die die biologische Vielfalt fördert, sowie eine weiterführende Schule, die ein nachhaltiges Schülerunternehmen betreibt. Eine Jury aus kommunalen Vertretern und Mitarbeitenden von Westenergie wählte die Projekte nach ihrem gesamtgesellschaftlichen Impact aus.

Den mit 2.500 Euro dotierten Hauptpreis erhielt das Albert-Schweitzer-/Geschwister-Scholl-Gymnasium (ASGSG) in Marl für sein Projekt „Beyond Tomorrow – Wellbeing 2.0“. Die Schüler:innen pflanzten Weißdornbäume, beteiligten sich am jährlichen Stadtputz und erstellten ein E-Book zu generationengerechter Klimapolitik. Marls Bürgermeister Thomas Terhorst lobte das Engagement der Jugendlichen für Artenvielfalt und ökologische Verantwortung.

Die Willy-Brandt-Gesamtschule wurde mit 1.500 Euro für das Projekt „Förderung der Biodiversität auf dem Schulgelände“ prämiert. Dazu gehörten die Anpflanzung eines traditionellen Obstgartens und die Erweiterung einer Wildblumenwiese. Die Drittklässler:innen der Städtischen Gemeinschaftsgrundschule Brakel, Standort Hembsen, gewannen in der Kategorie Grundschulen mit ihrem Singvogelschutzprojekt. Sie bauten Nistkästen, nahmen an den NABU-Vogelzählungen teil und verwandelten Rasenflächen in Wildblumenhabitate. Das Gymnasium im Lökamp belegte mit „OPTEA“ – einem von Schüler:innen geführten Unternehmen, das nachhaltigen Eistee aus Bio-Tee und Honig herstellt – den dritten Platz und erhielt 1.000 Euro. Dirk Wißel, Kommunalmanager bei Westenergie, betonte, dass lokale, bürgernahen Lösungen eine zentrale Rolle im Kampf gegen die globale Klimakrise spielen.

Der Westenergie-Klimaschutzpreis lenkt weiterhin die Aufmerksamkeit auf bürgerschaftliches Engagement für Nachhaltigkeit. Die diesjährigen Siegerprojekte setzen Schwerpunkte bei Artenvielfalt, Abfallvermeidung und Gemeinschaftsaktionen. Die Schulen in der Region werden die Preisgelder nutzen, um ihre Umweltarbeit im kommenden Jahr weiter auszubauen.

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