Neue Park-and-Ride-Anlage in Meerbusch-Osterath: Baustart mit Hightech-Ausstattung
Tobias LehmannNeue Park-and-Ride-Anlage in Meerbusch-Osterath: Baustart mit Hightech-Ausstattung
Bauarbeiten für neues Park-and-Ride-Angebot am Bahnhof Meerbusch-Osterath beginnen
Im März 2026 haben die Bauarbeiten für eine neue Park-and-Ride-Anlage am Bahnhof Meerbusch-Osterath begonnen. Das rund 985.000 Euro teure Projekt folgt auf jahrelange Verzögerungen und stellt einen wichtigen Schritt vor dem Start der großen Eisenbahnunterführungsarbeiten später in diesem Jahr dar. Bürgermeister Christian Bommers begrüßte den Baubeginn als einen "lange erwarteten Meilenstein" für die Stadt.
Die Anlage bietet 42 Stellplätze auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs. Autofahrer können die Echtzeit-Verfügbarkeit der Parkplätze über die VRR-App oder die Website der Stadt abrufen – ermöglicht durch in jedem Stellplatz eingebaute Bodensensoren. Zum Projekt gehören zudem 200 Meter neue Abwasserleitungen und Kabelkanäle sowie wiederverwendete Natursteinpflaster für eine längere Haltbarkeit.
Im Rahmen der Maßnahme entstehen außerdem eine Ladestation für Elektrofahrzeuge und abgesicherte Fahrradabstellplätze. Die Finanzierung erfolgt teilweise durch den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR), der bis zu 591.000 Euro beisteuert. Die Fertigstellung der Park-and-Ride-Anlage ist für September 2026 geplant – kurz vor Beginn der größeren Eisenbahnunterführungsarbeiten, die unter dem Namen Bahnunterführungsbau im Herbst anlaufen.
Das Unterführungsprojekt selbst schließt sich direkt an und soll ebenfalls bis Ende 2026 abgeschlossen werden. Beide Vorhaben zielen darauf ab, die Verkehrsanbindung in Meerbusch zu verbessern und dabei Bauzeit-Beeinträchtigungen so gering wie möglich zu halten.
Sobald die Anlage in Betrieb ist, bietet sie Pendlern einen einfacheren Zugang zu den Schienenverkehrsdiensten und fördert nachhaltige Mobilität. Das Echtzeit-Überwachungssystem und die E-Ladestation spiegeln moderne Anforderungen an Komfort und umweltfreundlichen Verkehr wider. Die Fertigstellung des Projekts fällt mit dem Beginn der Eisenbahnunterführungsarbeiten zusammen und soll langfristig für reibungslosere Verbindungen für die Einwohner sorgen.