16 March 2026, 06:09

Mönchengladbach plant riesiges E-Bus-Depot auf Kasernengelände bis 2030

Eine belebte Stadtstraße mit verschiedenen Fahrzeugen, Strommasten, Gebäuden, Bäumen und einem Turm unter einem bewölkten Himmel.

Mönchengladbach plant riesiges E-Bus-Depot auf Kasernengelände bis 2030

Mönchengladbach treibt die Pläne für ein vollständig elektrisches Busdepot auf dem Gelände der ehemaligen Niederrhein-Kaserne voran. Das von der Niederrheinischen Energie und Wasser (NEW) geleitete Projekt unterstützt das Ziel der Stadt, die gesamte Busflotte bis 2030 auf Elektroantrieb umzustellen. Bürgerinnen und Bürger erhalten bald die Möglichkeit, die Entwurfsvorschläge einzusehen und dazu Stellung zu nehmen.

Das neue Depot wird eine Fläche von 96.200 Quadratmetern umfassen und Platz für 120 Elektrobusse bieten, die dort gleichzeitig parken und geladen werden können. Neben Park- und Ladezonen werden auf dem Gelände Werkstätten, Verwaltungsbüros und Sozialräume für das Personal entstehen. Rund 20 Prozent der Fläche bleiben als natürlicher Lebensraum erhalten – so sieht es der Bebauungsplan Nr. 812/N vor.

Parallel bereitet die Stadt den Bebauungsplan Nr. 819/N vor, um das benachbarte Betriebsgelände des mags nördlich der Autobahn A 61 zu erweitern. Die Erweiterung soll zusätzliche Recycling- und Betriebsanlagen aufnehmen.

Bevor die endgültigen Beschlüsse gefasst werden, können Interessierte die Pläne vom Mittwoch, 25. März, bis Freitag, 24. April, einsehen. Die Unterlagen stehen online auf der Website der Stadt oder vor Ort im Fachbereich Stadtentwicklung und Planung zur Verfügung. Eine öffentliche Informationsveranstaltung findet am Dienstag, 24. März, um 18 Uhr in Raum 2028 des Rheydter Rathauses statt. Wer teilnehmen möchte, muss sich bis Sonntag, 22. März, anmelden – per E-Mail unter [email protected] oder telefonisch unter +49 2161/25-8565 oder -8567 während der Dienstzeiten.

Das Depot ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zur vollständigen Elektrifizierung des Mönchengladbacher Busnetzes bis 2030. Während der vierwöchigen Beteiligungsphase können Bürgerinnen und Bürger ihr Feedback einbringen. Die Stadt wird diese Anregungen bei der Finalisierung der Bebauungspläne berücksichtigen.

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