Nelvie Tiafack feiert dritten K.-o.-Sieg in Folge und festigt seinen Aufstieg im Schwergewicht

Admin User
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Ein Mann in Boxer-Ausrüstung, einschließlich Helm und Handschuhen, steht in einem Boxring mit Zuschauern im Hintergrund.

Nelvie Tiafack feiert dritten K.-o.-Sieg in Folge und festigt seinen Aufstieg im Schwergewicht

Nelvie Tiafack, der in Köln ansässige Schwergewichtsboxer, hat seine ungeschlagene Profi-Bilanz mit dem dritten Sieg in Folge ausgebaut. Der 26-Jährige sicherte sich in der zweiten Runde einen technischen K.o. gegen Piotr Cwik – vor 13.000 Zuschauern in der Rudolf-Weber-Arena in Oberhausen. Dieser Erfolg folgt auf seine olympische Bronzemedaille in Paris, wo er als erster deutscher Boxer in der Superschwergewichtsklasse diese Auszeichnung errang.

Tiafacks jüngster Kampf fand als Vorkampf vor dem Hauptkampf von Agit Kabayel statt. Er bedankte sich bei Kabayel für die Möglichkeit, auf der Unterkarte antreten zu dürfen, und bezeichnete dies als wertvolle Chance. Die Rudolf-Weber-Arena bot dabei eine lebendige Kulisse, während die Zuschauer mitverfolgten, wie der aufstrebende Star seinen polnischen Gegner dominierte.

Dies war Tiafacks dritter Profikampf seit seinem Wechsel ins Profilager. Seine ersten beiden Siege errang er gegen Jakub Sosinski und Ramiro Edwin Robles, nachdem er zuvor bei den Olympischen Spielen an den Start gegangen war. Sein Debüt gab er in Heidelberg, gefolgt von einem zweiten Sieg in Montreal, bevor er für diesen jüngsten Kampf nach Deutschland zurückkehrte. Unter Vertrag bei Most Valuable Promotions – dem Unternehmen des Social-Media-Stars und Boxers Jake Paul – hat Tiafack deutlich gemacht, dass er schnell in der Weltrangliste aufsteigen will. Er plant, weiterhin sehr aktiv im Ring zu bleiben und in naher Zukunft weitere Kämpfe zu bestreiten.

Der Sieg festigt Tiafacks Position als aufstrebende Kraft im Profiboxen. Mit drei Siegen in drei Kämpfen baut er seinen Schwung nach dem olympischen Erfolg weiter aus. Seine nächsten Schritte werden voraussichtlich gegen prominentere Gegner führen, während er sich in der Schwergewichtsklasse mehr Anerkennung erkämpfen will.