Caritas-Haus Bethlehem eröffnet sanierte Notunterkunft mit mehr Wohnplätzen
Jakob MayerCaritas-Haus Bethlehem eröffnet sanierte Notunterkunft mit mehr Wohnplätzen
Caritas-Haus Bethlehem schließt umfangreiche Sanierung der Notunterkunft und Übergangswohnung ab
Das Caritas-Haus Bethlehem hat die umfassende Renovierung seiner Notunterkunft und einer Übergangswohnung abgeschlossen. Das Projekt soll Menschen in Not bessere Lebensbedingungen bieten. Vertreter der Einrichtung wiesen auf den wachsenden Bedarf an bezahlbarem Wohnraum in Solingen hin.
Die Einrichtung in der Bahnstraße verfügt nun über neun Notübernachtungsplätze und eine Übergangswohnung. Zudem stehen 16 Plätze für mittelfristiges sowie 16 Plätze für langfristiges Wohnen zur Verfügung. Mitarbeiter und Bewohner arbeiteten gemeinsam an der Modernisierung und Aufwertung der Räumlichkeiten.
Dr. Christoph Humburg, Direktor des Caritasverbandes, betonte, das Ziel sei es, würdevollen Wohnraum für benachteiligte Menschen zu schaffen. Gleichzeitig rief er Wohnungsbaugesellschaften und lokale Politiker auf, mehr kleine, bezahlbare Wohnungen in der Stadt zu schaffen. Norbert Zimmermann vom Caritas-Beratungszentrum für Wohnungslose verwies darauf, dass in Solingen offiziell 122 Menschen als obdachlos gemeldet sind. Die tatsächliche Zahl derer, die nach bezahlbarem Wohnraum suchen, werde jedoch deutlich höher eingeschätzt.
Einrichtungsleiter Norbert Lesweng dankte der Gemeinschaft für die Unterstützung während der Sanierungsarbeiten. Die modernisierte Unterkunft und die Übergangswohnung sind nun nutzbar. Durch die Verbesserungen sollen mehr Menschen Zugang zu stabilen Wohnverhältnissen erhalten. Der Caritasverband setzt sich weiterhin für weitere Lösungen zur Bewältigung des Wohnungsmangels in Solingen ein.
