02 April 2026, 12:12

Zwei Jahre nach dem Hamas-Angriff: Bergisch Gladbach gedenkt der Opfer und fordert Geiselbefreiung

Eine große Wand zeigt zahlreiche Fotos, einen gelben Stuhl, israelische Regierungsflaggen auf Stangen, eine Tafel mit der Aufschrift "Bring Them Home Now", einen montierten Bildschirm, Deckenleuchten und andere Gegenstände.

Zwei Jahre nach dem Hamas-Angriff: Bergisch Gladbach gedenkt der Opfer und fordert Geiselbefreiung

Diese Woche fanden anlässlich des zweiten Jahrestags des Hamas-Angriffs auf Israel eine Reihe von Gedenkveranstaltungen statt. Dazu gehörten Mahnwachen, Kundgebungen und eine feierliche Zeremonie an der Holocaust-Gedenkstätte in Bergisch Gladbach. Anwohner und Veranstalter kamen zusammen, um der Opfer zu gedenken und die Freilassung der Geiseln zu fordern, die seit dem 7. Oktober 2023 noch immer festgehalten werden.

Laut offiziellen Angaben wurden bei dem Angriff etwa 1.200 Menschen getötet – eine Zahl, die von mehreren Quellen bestätigt wurde, darunter die Landesregierung Nordrhein-Westfalens und das Berliner Kammergericht.

Der Tag begann früh mit einer Gedenkveranstaltung an der Holocaust-Gedenkstätte im Park der Villa Zanders um 6:56 Uhr. Am Rathaus wurden die Flaggen der Stadt, des Landes, Deutschlands, der EU und der Ukraine gehisst, während die israelische Flagge auffällig fehlte.

Später fand auf dem Konrad-Adenauer-Platz eine Kundgebung statt, bei der ein Interview mit einer Überlebenden verlesen und die israelische Nationalhymne gesungen wurde. Zwei Polizisten waren vor Ort, um für Sicherheit zu sorgen, nachdem es zuvor Hinweise auf mögliche Störungen gegeben hatte.

Am Abend versammelten sich etwa 40 Menschen am Trotzenburgplatz zu einer Mahnwache, bei der die Freilassung der Geiseln gefordert wurde. Diese Aktion ist Teil einer langjährigen Tradition: Seit zwei Jahren finden jeden Dienstag solche Mahnwachen statt, um an die Betroffenen zu erinnern.

Eine weitere Kundgebung auf dem Marktplatz zog hingegen kaum Aufmerksamkeit von Passanten auf sich. Keine Vertreter der lokalen Gemeinschaft nahmen teil, und die Veranstaltung blieb weitgehend unbeachtet.

Der lokale Newsletter "Tag in GL", der täglich um 7:07 Uhr verschickt wird, berichtete über die Veranstaltungen und informierte die Bürger über die Gedenkfeiern.

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Die Gedenkveranstaltungen erinnerten an die anhaltenden Folgen des Angriffs von 2023. Veranstalter und Teilnehmer setzten sich weiterhin für die Freilassung der Geiseln ein und gedachten der Opfer. Die unterschiedlichen Veranstaltungen – in Größe und Resonanz variierend – spiegelten den anhaltenden Ruf nach Gerechtigkeit und Erinnerung wider.

Quelle