02 April 2026, 14:09

NRW verdoppelt Solarförderung: 10 Millionen Euro für Freiflächenanlagen bis 2030

Luftaufnahme einer Solar-Farm mit Solarpanelen in einem Feld, umgeben von Bäumen, Gras, Pflanzen und Wasser, mit einem Zug auf einer nahen Bahnstrecke.

NRW verdoppelt Solarförderung: 10 Millionen Euro für Freiflächenanlagen bis 2030

Nordrhein-Westfalen (NRW) stockt Förderprogramm für Freiflächen-Solaranlagen auf

Das Land hat sein Förderprogramm für Solaranlagen auf Freiflächen erneuert. Unterstützt werden klassische Solarparks, Agri-Photovoltaik sowie schwimmende Solarprojekte – mit unterschiedlichen Fördersätzen. Bis Ende dieses Jahres stehen zusätzliche 10 Millionen Euro bereit, um den Ausbau zu beschleunigen.

Ziel ist es, die Photovoltaik-Kapazität bis 2030 auf mindestens 21 Gigawatt zu verdoppeln. Bereits 2023 und 2024 kamen rund 280 Megawatt neue Freiflächenanlagen hinzu. Bis Ende August 2025 sollen weitere 125 Megawatt ans Netz gehen.

Gefördert werden drei Anlagentypen: klassische bodengebundene Solarparks, Agri-PV-Systeme und schwimmende Solaranlagen. Konventionelle Solarparks erhalten bis zu 20 Prozent Förderung, Agri- und Schwimmprojekte bis zu 25 Prozent. Antragsberechtigt sind nur Vorhaben, die nicht nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) förderfähig sind.

Das Programm unterstützt zudem Planung und Umsetzung: Bis zu 70 Prozent der Beratungskosten für die Einrichtung der Anlagen werden übernommen. Über das 21-GW-Ziel hinaus sind keine weiteren Großausbauten durch neue Freiflächenanlagen vorgesehen.

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Die erneuerte Förderung schafft finanzielle Anreize für den Solarausbau in NRW. Mit den 10 Millionen Euro für das laufende Jahr können Projektierer Zuschüsse für verschiedene Anlagentypen beantragen. Das Land bleibt auf Kurs, sein 21-GW-Photovoltaik-Ziel bis Ende des Jahrzehnts zu erreichen.

Quelle