03 April 2026, 10:11

Zwei Autorinnen über migrantische Identität und Zugehörigkeit in Duisburg

Altes Buch mit einer Zeichnung einer Gruppe von Menschen, die sich unterhalten, mit Text auf dem Papier.

Zwei Autorinnen über migrantische Identität und Zugehörigkeit in Duisburg

Ein literarischer Abend mit dem Titel "Ein Dialog über die Suche nach sich selbst" findet am Dienstag, dem 4. November, um 18 Uhr in Duisburg statt. Die Veranstaltung bringt zwei renommierte Autorinnen zusammen, die über migrantische Identität und die Komplexität von Zugehörigkeit sprechen. Sie ist Teil der Reihe DIALOGUE, die gemeinsam von literaturgebiet.ruhr und dem Zentrum für Erinnerungskultur organisiert wird.

Raphaëlle Red und Kathrin Schrocke werden erkunden, wie Herkunft und Hautfarbe die persönliche Identität prägen. Reds Roman Adikou begleitet eine junge Frau, die ihr Leben zwischen Frankreich, Togo und den USA meistert. In ihrem weiteren Werk Schlechte Wörter: Der Schmerz setzt sie sich mit dem Leid auseinander, das diskriminierende Sprache in der deutschen Gesellschaft verursacht.

Kathrin Schrockes Roman White Tears handelt von einer 16-Jährigen, die sich mit Alltagsrassismus und Privilegien konfrontiert sieht. Beide Schriftstellerinnen beschäftigen sich in ihrer Literatur mit übergeordneten Fragen zu Migration und gesellschaftlicher Ausgrenzung.

Die Diskussion wird von Anabelle Assaf moderiert. Der Eintritt kostet 5 Euro, zahlbar in bar an der Abendkasse. Interessierte können sich online oder unter der Telefonnummer 0203 / 283 2640 anmelden.

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Der Abend bietet die Gelegenheit, zwei einzigartige Stimmen zum Thema Identität und Migration zu hören. Ihre Romane liefern unterschiedliche Perspektiven auf die Herausforderungen, denen sich Individuen in vielfältigen Gesellschaften stellen müssen. Die Besucherinnen und Besucher dürfen sich auf einen reflektierten Austausch darüber freuen, wie Literatur diese Erfahrungen widerspiegelt und hinterfragt.

Quelle