03 April 2026, 14:10

Wüst gedenkt des Hamas-Angriffs und fordert Freilassung aller Geiseln

Plakat mit der Aufschrift "Vision für Frieden Konzeptkarte" mit einer farbcodierten Karte von Israel in fetter schwarzer Schrift.

Wüst: NRW steht 'unwankend' an der Seite aller Juden - Wüst gedenkt des Hamas-Angriffs und fordert Freilassung aller Geiseln

Zum zweiten Jahrestag des Hamas-Angriffs auf Israel hat Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst seine Solidarität mit den jüdischen Gemeinden bekundet. Er bezeichnete den Überfall als das tödlichste Massaker an Jüdinnen und Juden seit der Schoa, bei dem 1.200 Menschen auf brutale Weise getötet wurden.

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Wüst verurteilte den Angriff vom 7. Oktober 2023 als Auslöser für die eskalierende Gewalt in der Region. Die Verantwortung für eine Deeskalation wies er eindeutig der Hamas zu und forderte die sofortige Freilassung aller Geiseln – von denen nach internationalen Berichten im Jahr 2024 noch etwa 130 im Gazastreifen festgehalten wurden.

Der Ministerpräsident äußerte zudem tiefe Besorgnis über die humanitäre Krise in Gaza, wo Zehntausende ihr Leben verloren haben und Hunderttausende unter extremen Entbehrungen leiden. Angesichts zunehmender antisemitischer Übergriffe und Straftaten gegen jüdische Mitbürger betonte er die Haltung seiner Landesregierung: "Wir stehen unerschütterlich an der Seite aller jüdischen Frauen und Männer" in Nordrhein-Westfalen.

Wüst unterstützte den von den USA vorgegebenen Friedensplan für Gaza und nannte ihn eine entscheidende Chance, das Leid zu beenden und die Freilassung der Geiseln zu sichern. Er rief beide Konfliktparteien auf, einem Waffenstillstand zuzustimmen, und unterstrich, dass es Mut und Entschlossenheit brauche, um die Spirale der Gewalt zu durchbrechen.

Die Äußerungen des Ministerpräsidenten fallen in eine Zeit anhaltender Spannungen, zwei Jahre nach dem ursprünglichen Angriff. Seine Forderungen nach Freilassung der Geiseln, humanitärer Hilfe und einem dauerhaften Waffenstillstand spiegeln die fortlaufenden Bemühungen wider, die verheerenden Folgen des Konflikts einzudämmen. Die Lage in Gaza und der gesamten Region bleibt jedoch prekär – eine baldige Lösung ist nicht in Sicht.

Quelle