Warnstreiks in Solingen: KOMBA fordert 10,5 Prozent mehr Lohn und bessere Ausbildungsbedingungen
Miriam WeberWarnstreiks in Solingen: KOMBA fordert 10,5 Prozent mehr Lohn und bessere Ausbildungsbedingungen
Die Gewerkschaft KOMBA hat zu ganztägigen Warnstreiks in der städtischen Verwaltung und den öffentlichen Betrieben Solingens aufgerufen. Die Aktionen finden am Montag, dem 20. März, und Donnerstag, dem 23. März, statt. Die Beschäftigten fordern deutliche Lohnerhöhungen und bessere Bedingungen für Auszubildende.
Am Montag, dem 20. März, werden sich die streikenden Arbeiter zu einer Protestkundgebung am Alten Markt im Solinger Stadtzentrum versammeln. Die KOMBA-Gewerkschaft pocht auf eine Lohnerhöhung von 10,5 Prozent – mit einer garantierten Mindesterhöhung von 500 Euro pro Monat für alle Beschäftigten. Zudem fordert sie, dass Auszubildende, Praktikanten und studentische Hilfskräfte mindestens 200 Euro mehr im Monat erhalten.
Die Gewerkschaft hat weitere Forderungen: Arbeitgeber müssen sich verpflichten, Auszubildenden nach Abschluss ihrer Lehre unbefristete Verträge anzubieten. Auch der öffentliche Nahverkehr wird von den Arbeitsniederlegungen betroffen sein. Sämtliche Busverbindungen – einschließlich Linien- und Schulbusse – fallen am Dienstag, dem 21. März, aus.
Die Streiks werden zwei Tage lang kommunale Dienstleistungen und den Verkehr in Solingen beeinträchtigen. Die Beschäftigten kämpfen für höhere Löhne, mehr Jobsecurity und bessere Bezahlung für Menschen in der Ausbildung. Die Forderungen der Gewerkschaft werden weiterhin mit den Arbeitgebern verhandelt.
