03 April 2026, 10:10

Viersen wird Mitglied der AGFS NRW – ein Meilenstein für nachhaltige Verkehrsplanung

Gebäude mit wenigen Fahrradfahrern auf der Strasse.

Viersen wird Mitglied der AGFS NRW – ein Meilenstein für nachhaltige Verkehrsplanung

Viersen in die AGFS NRW aufgenommen: Anerkennung für nachhaltige Mobilität

Viersen ist offiziell in die Arbeitsgemeinschaft Fahrrad- und Fußgängerfreundlicher Städte, Gemeinden und Kreise in Nordrhein-Westfalen (AGFS NRW) aufgenommen worden – ein Netzwerk von Städten und Gemeinden, die sich für fußgänger- und fahrradfreundliche Verkehrsplanung einsetzen. Die Entscheidung folgt auf eine ausführliche Prüfung im Juli 2024, bei der die Kommissionsmitglieder die Bemühungen der Stadt um eine nachhaltige Mobilität lobten. Bürgermeisterin Sabine Anemüller begrüßte die Nachricht als "motivierenden Schritt" für die künftigen Projekte Viersens.

Der Prozess begann im August 2023, als Viersen seinen Antrag auf Mitgliedschaft in der AGFS NRW einreichte. Ein Jahr später, im Juli 2024, durchlief die Stadt eine gründliche Hauptinspektion. Dazu gehörten eine sieben Kilometer lange Fahrradtour sowie Präsentationen, in denen Viersen seine Maßnahmen zur Verbesserung der Rad- und Fußverkehrsbedingungen vorstellte.

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Die Kommissionsmitglieder hoben besonders die innovativen Ansätze der Stadt hervor – etwa bei wassergebundenen Wegoberflächen. Zudem lobten sie die strategische Planung Viersens und die aktive Teilnahme an Schulungen der AGFS. Nach sorgfältiger Prüfung stimmte die Kommission einstimmig für die Aufnahme der Stadt.

Für Nicole Stephan, Mobilitätsmanagerin der Stadt, bedeutet die Mitgliedschaft vor allem eine Chance zum Lernen und zur Weiterentwicklung. Sie erhofft sich wertvolle Impulse für den Ausbau einer noch mobilitätsfreundlicheren Infrastruktur. Die offizielle Bekanntgabe der Aufnahme wird durch NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer erfolgen.

Als neues Mitglied erhält Viersen nun Zugang zu den fachlichen Ressourcen, Expertennetzwerken und Fördermitteln der AGFS NRW. Die Aufnahme eröffnet der Stadt neue Möglichkeiten der Unterstützung und Zusammenarbeit. Sie kann künftig auf spezialisierte Netzwerke und finanzielle Mittel zurückgreifen, um ihre Fuß- und Radverkehrsinfrastruktur weiter auszubauen. Die Entscheidung unterstreicht das Vertrauen der Kommission in das anhaltende Engagement Viersens für eine nachhaltige Mobilität.

Quelle