22 April 2026, 06:20

Uniper sprengt 116 Meter hohen Kühlturm für Wasserstoff-Zukunft in Gelsenkirchen

Kohlekraftwerk mit hohem Schornstein in einer städtischen Umgebung, umgeben von Gebäuden, Infrastruktur, Fahrzeugen und Bäumen unter einem bewölkten Himmel.

Uniper sprengt 116 Meter hohen Kühlturm für Wasserstoff-Zukunft in Gelsenkirchen

Uniper sprengt 116 Meter hohen Kühlturm im Kraftwerk Gelsenkirchen-Scholven

Am 6. September 2025 hat Uniper einen 116 Meter hohen Kühlturm des Kraftwerks Gelsenkirchen-Scholven durch eine kontrollierte Sprengung abgerissen. Der Abriss markiert einen weiteren Schritt in der Umgestaltung des Standorts. In den kommenden Jahren soll die alte Kohleinfrastruktur durch ein wasserstofftaugliches Gaskraftwerk ersetzt werden.

Die Abrissarbeiten begannen bereits im April 2024 mit dem Rückbau des Kohleblocks. Für die Sprengung des Turms am 6. September setzten Ingenieure 60 Kilogramm Sprengstoff ein. Obwohl eine 300 Meter große Sicherheitszone eingerichtet wurde, mussten Anwohner nicht evakuiert werden.

Durch den Einsturz des Bauwerks bleiben rund 11.000 Tonnen Betonschutt zurück. Uniper plant, das Material vor Ort zu recyceln, statt es abzutransportieren. Noch 2025 sollen zudem das Kesselhaus F und die REA-Anlage abgerissen werden.

Weitere Sprengungen sind für 2026 vorgesehen, während der Standort schrittweise von der Kohle Abschied nimmt. Auf dem freigeräumten Gelände entsteht später ein neues Gaskraftwerk, das vollständig mit Wasserstoff betrieben werden kann.

Modernisierung mit Wasserstoff-Perspektive Der Abriss des Kühlturms ist Teil eines umfassenden Modernisierungsplans für den Standort Gelsenkirchen-Scholven. Das wasserstofffähige Gaskraftwerk von Uniper soll die veraltete Kohleinfrastruktur ersetzen und die Emissionen senken. Zudem werden Materialien aus den abgerissenen Anlagen recycelt, um Abfall zu minimieren.

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