06 June 2026, 14:06

Solingen fordert Nachbesserungen bei der Grundsteuerreform 2025

Eigentumssteuerreform in Solingen - Stadt fordert landesweite Probeabrechnungen von NRW

Solingen fordert Nachbesserungen bei der Grundsteuerreform 2025

Solingen drängt auf Änderungen an der bevorstehenden Grundsteuerreform. Die Stadt will verhindern, dass es zu ungerechten Verschiebungen der finanziellen Belastung zwischen verschiedenen Immobilienarten kommt. Bürgermeister Tim-O. Kurzbach hat die Angelegenheit nun an die Landesregierung herangetragen.

Der Stadtrat hatte kürzlich landesweite Modellrechnungen gefordert, um die Auswirkungen der Reform zu bewerten. Beamte befürchten, dass die aktuellen Pläne zu einer ungleichen Steuerlast bei Wohn-, Gewerbe- und Industrieimmobilien führen könnten. Ein Probelauf soll zeigen, wie stark die Abgaben für manche Eigentümer steigen – oder sinken – könnten im Vergleich zu anderen.

Solingen strebt an, die Reform 2025 umzusetzen, ohne die Gesamteinnahmen zu erhöhen. Um dies zu erreichen, hat Kurzbach an Ministerpräsident Hendrik Wüst geschrieben. In dem Schreiben werden gesetzliche Anpassungen der Berechnungsgrundlagen gefordert.

Ohne Korrekturen warnt die Stadt davor, dass einige Immobilienbesitzer plötzlich mit deutlichen Kostensprüngen konfrontiert werden könnten, während andere unerwartet entlastet würden. Ziel ist es, das System vor der Umsetzung auszubalancieren.

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Der nächste Schritt hängt von der Reaktion des Landes auf Solingens Forderungen ab. Sollten die Modellberechnungen erhebliche Ungleichgewichte bestätigen, könnten weitere Anpassungen folgen. Die Stadt besteht darauf, dass die Reform keine ungerechte Verlagerung des finanziellen Drucks zwischen den Immobilientypen bewirken darf.

Quelle