05 June 2026, 19:33

Falschgeld am Flughafen Köln/Bonn: Georgier mit 1.650 Euro Blüten gestoppt und abgeschoben

BPOL NRW: Bundespolizei zeigt guten Instinkt in Falschgeldfall

Falschgeld am Flughafen Köln/Bonn: Georgier mit 1.650 Euro Blüten gestoppt und abgeschoben

40-Jähriger Georgier am Flughafen Köln/Bonn mit Falschgeld gestoppt – Sofortige Abschiebung nach Istanbul

Am Flughafen Köln/Bonn wurde ein 40-jähriger Mann aus Georgien von Beamten kontrolliert, nachdem diese gefälschte Banknoten in seinem Besitz entdeckt hatten. Der Vorfall führte zu seiner umgehenden Abschiebung sowie zur Beschlagnahmung von Falschgeld im Wert von 1.650 Euro. Bei routinemäßigen Überprüfungen stellten die Behörden zudem eine Vorstrafe des Mannes fest.

Der Georgier war mit einem Flug aus Istanbul eingetroffen, hatte jedoch während eines ausführlichen Einreisegesprächs Misstrauen erregt. Seine widersprüchlichen Angaben und die bestehende strafrechtliche Vorbelastung veranlassten die Beamten zu einer genaueren Kontrolle. Bei der Überprüfung seines Bargelds stellten sie schnell fest, dass zwei 50-Euro-Scheine gefälscht waren.

Eine anschließende forensische Untersuchung bestätigte, dass von insgesamt 1.900 Euro 33 Scheine – entsprechend 1.650 Euro – Falschgeld waren. Die Bundespolizei konfiszierte das Geld und übergab es der Landespolizei zur weiteren Ermittlung. Der Mann wurde noch am selben Tag zur Rückführung nach Istanbul angewiesen; zudem wurde eine Sicherheitsleistung für die Verfahrenskosten festgesetzt.

Um der Öffentlichkeit die Erkennung von Blüten zu erleichtern, erinnern die Behörden an die „Fühlen, Sehen, Kippen“-Regel: Echte Banknoten haben eine knackige, feste Oberfläche mit erhabenen Rändern. Beim Kippen verändert sich die Farbe der smaragdgrünen Wertzahl auf der Vorderseite von Grün zu Tiefblau – wirkt der Farbton zu grell, matt oder ungleichmäßig, könnte es sich um eine Fälschung handeln.

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Kurz nach dem Fund wurde der Mann nach Türkei abgeschoben. Die deutschen Behörden betonen weiterhin die Notwendigkeit von Wachsamkeit im Umgang mit Bargeld, insbesondere für Reisende und Unternehmen. Der Fall unterstreicht, wie wichtig routinemäßige Kontrollen an Einreiseorten sind, um die Verbreitung von Falschgeld zu verhindern.

Quelle