Solingen: Förderschule nach Einbruch monatelang ohne Reparaturen
Monate nach Einbruch in Solingens Carl-Ruß-Schule: Schäden immer noch nicht behoben
Mehrere Monate nach einem Einbruch in die Carl-Ruß-Schule, eine Förderschule in Solingen, sind die angerichteten Schäden weiterhin nicht repariert. Schülerinnen und Schüler, Eltern sowie Lehrkräfte haben wiederholt auf das anhaltende Problem hingewiesen. Nun greifen lokale Politiker ein und fordern Konsequenzen.
Der Einbruch in die Einrichtung für Kinder mit besonderem Förderbedarf ereignete sich bereits im August und hinterließ erhebliche Zerstörungen. Trotz mehrfacher Beschwerden wurden bis heute keine Instandsetzungsarbeiten eingeleitet. Die Verzögerungen sorgen für wachsende Verärgerung bei allen Beteiligten, die betonen, dass der Schulalltag dadurch massiv beeinträchtigt werde.
Michael Bender, Bezirksvertreter des Bürgervereins Solingen, bezeichnete die Situation als „inakzeptabel“. Er betonte, dass alle Schulen – einschließlich der Förderzentren – einen Anspruch auf gleiche Behandlung und zeitnahe Wartung hätten. Der Verein kündigte an, in den kommenden Wochen mit Nachdruck auf eine Lösung hinwirken zu wollen.
Der ungelöste Fall der Carl-Ruß-Schule wirft einmal mehr ein Schlaglicht auf die anhaltenden Probleme bei der Schulinstandhaltung in Solingen. Angesichts des wachsenden Drucks aus der Bevölkerung und von lokalen Vertretern könnte die Stadtverwaltung bald gefordert sein, das Thema endlich anzugehen. Der Bürgerverein Solingen hat deutlich gemacht, dass er die Angelegenheit weiter im Blick behalten wird.






