10 June 2026, 20:08

CDU Solingen blockiert umstrittene Kita-Gebührenreform der Stadtverwaltung

Kindergartenbeiträge: Vorschlag der Verwaltung unzureichend

CDU Solingen blockiert umstrittene Kita-Gebührenreform der Stadtverwaltung

Die CDU-Fraktion in Solingen hat den Vorschlag der Stadtverwaltung zur Neuregelung der Kita-Gebühren abgelehnt. Die Gruppe kritisiert, dass der Plan keine ausreichende Entlastung für Familien mit niedrigem und mittlerem Einkommen biete und die Stadt damit zur teuersten in der Region für Kinderbetreuung machen würde.

Die Verwaltung möchte ab dem 1. August 2025 eine neue Gebührenstruktur einführen. Während des Übergangsjahres im Kindergarten soll die Erhöhung der Beiträge auf 25 Prozent begrenzt werden. Danach sieht der Plan vor, dass die Kosten für eine Ganztagsbetreuung bei 6 Prozent des jährlichen Haushaltsnettoeinkommens liegen – ein höherer Satz als in den umliegenden Kommunen.

Die von Daniel Flemm geführte CDU-Fraktion bemängelt, dass die Planung der Verwaltung unzureichend sei. Flemm fordert eine praxisnähere Übergangsregelung. Zudem verlangt die Partei eine transparente finanzielle Aufschlüsselung, bevor über die neuen Gebühren entschieden werden kann.

Simone Lammert, familienpolitische Sprecherin der CDU, warnte, dass der Vorschlag viele Familien stark belasten werde. Sie wies auch darauf hin, dass die Verwaltung im Übergangsjahr Einkommensdaten erheben wolle, um die Auswirkungen der Änderungen zu bewerten. Die CDU sieht jedoch im aktuellen Entwurf keine Hinweise auf die versprochene finanzielle Entlastung.

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Der Plan der Verwaltung bleibt umstritten. Ohne eine detaillierte Finanzanalyse lehnt die CDU die Gebührenreform weiterhin ab. Die vorgeschlagenen Änderungen könnten bereits im nächsten Jahr in Kraft treten – sofern keine weiteren Anpassungen vorgenommen werden.

Quelle