Solingen diskutiert zwei Radweg-Alternativen für mehr Verkehrssicherheit und Akzeptanz
Anton GüntherSolingen diskutiert zwei Radweg-Alternativen für mehr Verkehrssicherheit und Akzeptanz
Bündnis für Solingen (BfS) und ABI-Fraktion bestätigen gemeinsamen Antrag mit CDU und FDP für zwei mögliche Radweg-Varianten
Das Bürgerbündnis für Solingen (BfS) und seine ABI-Fraktion im Stadtrat haben einen gemeinsamen Antrag mit CDU und FDP erneuert, um zwei mögliche Trassen für einen neuen Radweg zu prüfen. Ziel des Vorhabens ist es, die Sicherheit für Radfahrende zu erhöhen und die öffentliche Akzeptanz für die Verkehrswende in Solingen zu stärken.
Der Antrag sieht vor, die Radroute entlang zweier gleichwertiger Alternativen zu planen. Jan-Michael Lange vom BfS betont, dass der aktuelle Vorschlag – der Kamper Straße, Merscheider Straße und Beethovenstraße vorsieht – nicht die einzige Option bleiben sollte.
Die Initiative kritisiert zudem, dass Bedenken von Anwohnerinnen, Anwohnern und Unternehmen pauschal als bloßer „Widerstand der PS-Fraktion“ abgetan würden. Michael Bender, Bezirksvertreter des BfS, appelliert an alle Beteiligten, sich in einen offenen und respektvollen Dialog einzubringen. Nur so ließe sich eine faire und fundierte Entscheidung treffen, ist er überzeugt.
Sämtliche zuständigen Gremien werden die Pläne nun prüfen und ihre Auswirkungen umfassend bewerten, bevor eine Wahl fällt. Der Antrag zielt darauf ab, die Radinfrastruktur in Solingen sicherer zu gestalten und durch die Einbindung aller Akteure die gesellschaftliche Unterstützung zu erhöhen. Eine endgültige Entscheidung wird nach einer gründlichen Abwägung beider vorgeschlagener Routen getroffen.






