29 April 2026, 14:13

Polizei zerschlägt illegales Bauunternehmen in Münster – Waffen und Bargeld beschlagnahmt

Brauner Karton mit einem blauen Aufkleber, auf dem der Text 'Polizei Politique Sûreté de l'État' und ein zentrales Auge-Symbol steht.

Polizei zerschlägt illegales Bauunternehmen in Münster – Waffen und Bargeld beschlagnahmt

Die Polizei in Münster hat einen 33-jährigen Mann festgenommen, der verdächtigt wird, ein nicht angemeldetes Bauunternehmen betrieben zu haben. Bei der Aktion wurden zudem illegale Schusswaffen, große Bargeldsummen entdeckt und ein zweiter Verdächtiger vorläufig festgenommen. Die Razzien fanden am Mittwochmorgen in Münster und im nahegelegenen Senden statt.

Die Staatsanwaltschaft Münster koordinierte die Durchsuchungen, die sich gegen Immobilien im Zusammenhang mit dem Hauptverdächtigen richteten. Bei den Ermittlungen stießen die Behörden auf mehrere nicht registrierte Schusswaffen, bei denen es sich vermutlich um historische Kriegswaffen handelt. Der 33-Jährige bleibt in Untersuchungshaft; ihm wird vorgeworfen, Mitarbeiter nicht bei der Sozialversicherung angemeldet und Arbeitgeberbeiträge vorenthalten zu haben.

Eine 54-jährige Frau und ein 61-jähriger Mann stehen im Verdacht, dem Hauptverdächtigen Beihilfe geleistet zu haben. Gegen den 61-Jährigen lag zudem ein Haftbefehl vor, weshalb er ebenfalls festgenommen wurde. Die Beamten beschlagnahmten insgesamt 38.300 Euro in bar – 12.300 Euro in seiner Wohnung und 26.000 Euro aus einem Bankschließfach. Zudem wurde ein Fahrzeug im Rahmen einer Vermögenssicherung sichergestellt.

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Die Ermittlungen dauern an; die Behörden werten die beschlagnahmten Waffen und Finanzunterlagen aus. Den festgenommenen Verdächtigen drohen mögliche Anklagen wegen Steuerhinterziehung, illegalen Waffenbesitzes und Sozialbetrugs. Weitere Einzelheiten werden im Laufe der Ermittlungen erwartet.

Quelle