03 April 2026, 06:09

Neues Förderprogramm "KulturMakerspace" startet in Minden-Lübbecke und Herford

Plakat mit Bäumen und Himmel im Hintergrund, das den Text "Investing in Communities: Biggest Investment in Rural Electricity Since the New Deal" trägt.

Neues Förderprogramm "KulturMakerspace" startet in Minden-Lübbecke und Herford

Neues Kulturförderprogramm in der Region Minden-Lübbecke–Herford gestartet

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Unter dem Namen "Lass mal machen! KulturMakerspace" ist eine neue Förderinitiative an den Start gegangen, die kleine, nicht-kommerzielle Projekte unterstützt, die das lokale Kulturleben bereichern. Bis 2030 stehen jährlich bis zu 10.000 Euro zur Verfügung, wobei einzelne Vorhaben mit maximal 2.000 Euro gefördert werden.

Bewerben können sich gemeinnützige Vereine, Initiativen und Gruppen mit kreativen Ideen. Gefördert werden unter anderem Workshops, Gemeinschaftsveranstaltungen, Jugendformate und innovative Nutzungen leerstehender Räume. Die Gesamtkosten eines Projekts dürfen 4.000 Euro nicht überschreiten.

Die geförderten Aktivitäten finden zwischen dem 11. März und dem 1. Dezember 2025 statt. Der erste Bewerbungsschluss ist auf den 26. Oktober 2025 datiert. Ausführliche Richtlinien und Antragsformulare sind unter www.muehlenkreis.de/Kultur-Projekte/Lass-mal-machen-KulturMakerspace abrufbar.

Das Programm ist Teil der Initiative "Aller.Land – gemeinsam gestalten. Strukturen stärken.", die die kulturelle Teilhabe in ländlichen Regionen fördern soll. Bis 2026 werden sechs weitere Bundesländer – Bayern, Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen und Thüringen – ähnliche Modelle einführen, nachdem Nordrhein-Westfalen und Baden-Württemberg bereits vorangegangen sind.

Ziel der Förderung ist es, den kulturellen Zusammenhalt zu stärken und neue Formen des bürgerschaftlichen Engagements anzuregen. Erfolgreiche Antragsteller erhalten Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projekte, wobei die ersten Aktivitäten voraussichtlich Anfang 2025 starten. Langfristig soll das Programm das kulturelle Engagement in ländlichen Regionen bis 2030 nachhaltig sichern.

Quelle