08 May 2026, 00:16

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen als Kostenfaktor für Familien benennt.

Neue Phishing-Welle in Solingen: Betrüger locken mit gefälschten Steuererstattungen

Neuer Phishing-Betrug zielt auf Einwohner Solingens ab – gefälschte E-Mails im Namen des Bundeszentralamts für Steuern (BZSt)

In Solingen warnen Behörden vor einer neuen Betrugsmasche: Kriminelle verschicken gefälschte E-Mails, die angeblich vom Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) stammen. Darin wird Empfängern eine unerwartete Steuererstattung in Höhe von 1.368 Euro für 2024 in Aussicht gestellt – in Wahrheit geht es den Betrügern jedoch um den Diebstahl persönlicher und bankbezogener Daten. Die Behörden betonen, dass es sich um dreiste Fälschungen handelt, die mit größter Vorsicht zu behandeln sind.

Die betrügerischen Nachrichten geben vor, vom BZSt zu stammen, und locken mit einer angeblichen Rückerstattung. Die Empfänger werden aufgefordert, innerhalb von 72 Stunden ihre Bankverbindung zu bestätigen – eine künstlich erzeugte Dringlichkeit, die Opfer unter Druck setzen und zu voreiligen Klicks auf manipulierte Links oder zur Preisgabe sensibler Informationen verleiten soll.

Das Bundeszentralamt für Steuern stellt klar: Steuerangelegenheiten werden niemals per E-Mail abgewickelt, und schon gar nicht werden Bankdaten abgefragt. In Solingen häufen sich derzeit ähnliche Phishing-Versuche, bei denen Betrüger sich als verschiedene Behörden ausgeben.

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Die Behörden raten dringend: - Nicht auf Links klicken und keine persönlichen Daten eingeben. - Die betrügerische Nachricht sofort löschen und den Spam-Ordner auf ähnliche Mails prüfen. - Bei Unsicherheit direkt beim örtlichen Finanzamt nachfragen. - Wer bereits sensible Daten preisgegeben hat, sollte umgehend seine Bank informieren und Kontobewegungen auf verdächtige Aktivitäten überwachen.

Warnsignale für Phishing-Mails sind: - Unerwartete Steuererstattungs-Ankündigungen - Aufforderungen zur Eingabe von Bankdaten - Künstlich erzeugter Zeitdruck („innerhalb von 72 Stunden“) - Verdächtige Links oder ungewöhnliche Absenderadressen

Faustregel: Wenn ein Angebot zu verlockend klingt, um wahr zu sein, ist es das meistens auch.

Der Vorfall unterstreicht die zunehmende Gefahr von Phishing-Angriffen in Solingen. Bürger werden aufgefordert, wachsam zu bleiben und finanzielle Mitteilungen immer direkt bei den offiziellen Stellen zu überprüfen. Durch das Melden verdächtiger E-Mails können weitere Betrugsfälle verhindert und andere vor Schaden bewahrt werden.

Quelle