Münsters Titanick Theater rettet sich vor Budgetkürzung – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Jakob MayerMünsters Titanick Theater rettet sich vor Budgetkürzung – doch die Zukunft bleibt ungewiss
Münsters Titanick Theater sichert sich in letzter Minute höhere Förderung – nach geplanter Kürzung
Das Titanick Theater in Münster hat kurzfristig eine Aufstockung seiner Mittel durchgesetzt, nachdem Pläne für drastische Budgetkürzungen fallen gelassen wurden. Die Truppe, eine der beliebtesten Freilichtbühnen Deutschlands, erhält in den nächsten zwei Jahren nun 40.000 Euro mehr als ursprünglich vorgesehen.
Zuvor hatten Vorschläge eine Halbierung der Betriebskostenzuschüsse vorgesehen. Die Kürzungen waren von Mitgliedern des Münsteraner Kulturausschusses unterstützt worden und hatten Sorgen um die Zukunft des Ensembles ausgelöst.
Politiker hatten zudem gefordert, dass das Titanick Theater künftig mehr Aufführungen innerhalb der Stadt zeigen solle. Die neue Fördervereinbarung knüpft die zusätzlichen Mittel genau an diese Bedingung.
Trotz der Aufstockung bleibt jedoch unklar, ob die höheren Zuwendungen für eine langfristige Stabilität ausreichen. Das Theater wird voraussichtlich weiterhin auf öffentliche Spenden angewiesen sein, um laufende Kosten zu decken.
Die geplante Kürzung ist vom Tisch – das Titanick Theater kann nun mit einem größeren Budget als zuvor planen. Die zusätzlichen 40.000 Euro müssen allerdings durch mehr lokale Vorstellungen erwirtschaftet werden. Doch wie es finanziell über die nächsten zwei Jahre hinaus weitergeht, bleibt unsicher.






