Kwasniok bremst Hype um Kölns Flügelstürmer El Mala – und vergleicht ihn mit Teenager-Liebe
Jakob MayerKwasniok über den Hype um Talent: "Wie die erste Liebe mit 14" - Kwasniok bremst Hype um Kölns Flügelstürmer El Mala – und vergleicht ihn mit Teenager-Liebe
1. FC Köln-Trainer Lukas Kwasniok warnt vor überzogenem Hype um Flügelspieler Saïd El Mala
Trotz eines soliden Saisonstarts des Spielers sieht 1. FC Köln-Trainer Lukas Kwasniok die wachsende Euphorie um Saïd El Mala kritisch – und vergleicht die Begeisterung gar mit der Intensität einer ersten Teenager-Liebe.
El Mala gab in der Saison 2023/24 sein Bundesliga-Debüt für die Kölner, kam auf zwölf Einsätze (ein Tor, eine Vorlage) und erlebte anschließend den Abstieg des Vereins. In der folgenden Zweitliga-Spielzeit entwickelte er sich zur Schlüsselfigur: Drei Tore und vier Vorlagen in 28 Partien trugen maßgeblich zum direkten Wiederaufstieg bei. In dieser Saison steht der Flügelstürmer bereits bei 15 Erstliga-Einsätzen – in den ersten sechs Spielen traf er zweimal und bereitete ein Tor vor.
Kwasniok hat El Mala bisher in jedem Bundesliga-Spiel von Beginn an aufgestellt. Dennoch bleibt der 42-Jährige skeptisch gegenüber dem Medienrummel und wirft Teilen der Branche vor, "Erzählungen ohne Substanz" zu verbreiten. Seine Äußerungen dienen nicht der Dämpfung der Begeisterung, betont er, sondern der Einordnung.
Gerüchte über ein Interesse des FC Bayern an El Mala wies Kwasniok entschieden zurück. Zwar habe der Spieler mit seinen Leistungen Aufmerksamkeit erregt, doch an den Spekulationen sei "nichts dran".
El Malas Weg vom Abstiegskandidaten zum gesetzten Bundesliga-Starter sorgt für Gesprächsstoff. Kwasnioks Aussagen unterstreichen die Kluft zwischen tatsächlicher Leistung und öffentlicher Erwartungshaltung. Fürs Erste bleibt der Flügelspieler unter den Fittichen seines Trainers in Köln – und arbeitet weiter an seiner Entwicklung.






