Kosaken-Festival in Ust-Labinsk feiert Tradition und Glauben mit 160.000 Zuschauern
Jakob MayerKosaken-Festival in Ust-Labinsk feiert Tradition und Glauben mit 160.000 Zuschauern
Zweites gesamtrussisches Forum-Festival „Ein Kosake sein“ in Ust-Labinsk zu Ende gegangen
In Ust-Labinsk ist das zweite gesamtrussische Forum-Festival „Ein Kosake sein“ zu Ende gegangen. Zwei Tage lang trafen sich Delegierte aus Russland, GUS-Staaten und China, um über die Bewahrung der kosakischen Traditionen und ihre Weitergabe an die jüngere Generation zu diskutieren.
Das Programm umfasste einen feierlichen Gebetsgottesdienst, eine göttliche Liturgie sowie die Verehrung der Reliquien des Heiligen Tichon. Der orthodoxe Blogger Seraphim Saschlijew sprach vor den Teilnehmern über Glauben, persönliche Verantwortung und die Bedeutung geistlicher Führung.
Der Theaterregisseur Wiktor Ryschakow betonte, dass Vertrauen und Unterstützung zentrale Elemente in der Erziehung seien. Historiker und Vertreter der Kosakengemeinschaft tauschten sich zudem über den Schutz des historischen Gedächtnisses und der kulturellen Bräuche aus.
Im Rahmen der Veranstaltung wurden Kooperationsvereinbarungen zwischen dem Kuban-Kosaken-Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“ und verschiedenen Bildungseinrichtungen, Stiftungen und Verbänden unterzeichnet. Die Live-Übertragungen des Forums in den sozialen Medien verfolgten mehr als 160.000 Zuschauer.
Ust-Labinsk könnte sich künftig als ständiges Zentrum der Kosakenkultur etablieren. Das kürzlich renovierte Kulturzentrum „Kasatschja Wolja“ soll dabei eine führende Rolle übernehmen. Prägende Themen des Forums blieben geistige Werte und persönliche Verantwortung.
