Großrazzia in Krefeld: Illegale Beschäftigung und Sozialbetrug auf Baustelle aufgedeckt
Anton GüntherGroßrazzia in Krefeld: Illegale Beschäftigung und Sozialbetrug auf Baustelle aufgedeckt
Großrazzia auf Baustelle in der Nähe des Krefelder Hauptbahnhofs
Am 17. September 2025 fand eine großangelegte Razzia auf einer Baustelle in der Nähe des Krefelder Hauptbahnhofs statt. An der Aktion beteiligten sich rund 60 Beamte verschiedener Behörden, die gegen illegale Beschäftigung und Sozialversicherungsbetrug vorgingen. Bei den Kontrollen deckten die Ermittler mehrere mutmaßliche Verstöße auf.
Die Razzia wurde vom Zollamt Krefeld geleitet und von der Bundespolizei sowie der Polizei Krefeld unterstützt. Im Fokus standen die Durchsetzung von Sozialversicherungsvorschriften und die Bekämpfung von Schwarzarbeit. Bei den Überprüfungen wurden zwei Fälle nicht abgeführter Sozialabgaben festgestellt.
Zudem entdeckten die Beamten zwei Personen – einen Serben und einen Kosovaren –, die illegal in Deutschland arbeiteten. Gegen eine der beiden besteht zusätzlich der Verdacht auf Sozialleistungsbetrug, da sie gleichzeitig Arbeitslosengeld bezog. Ziel der Aktion war es, faire Wettbewerbsbedingungen zu gewährleisten und die Rechte der Arbeitnehmer zu schützen.
Die Ermittlungen zu den mutmaßlichen Verstößen werden vom Zollamt Krefeld weitergeführt. Verhaftungen gab es zwar keine, doch mit weiteren rechtlichen Schritten ist im Verlauf der Verfahren zu rechnen.
Die Razzia unterstreicht die anhaltenden Bemühungen der Behörden, illegale Beschäftigung und Sozialbetrug in der Region zu bekämpfen. Bestätigt wurde, dass die Nachermittlungen fortgesetzt werden. Die Aktion zeigt zudem die enge Zusammenarbeit von Zoll, Bundespolizei und örtlicher Polizei bei der Durchsetzung des Arbeitsrechts.






