Gemeinsames Fastenbrechen in Essen stärkt Dialog während des Ramadan
Miriam WeberGemeinsames Fastenbrechen in Essen stärkt Dialog während des Ramadan
Gemeinsames Fastenbrechen in Essen: Begegnung und Dialog während des Ramadan
Am 10. März 2026 fand in Essen ein gemeinsames Fastenbrechen statt, das lokale Führungspersönlichkeiten und Gemeinschaftsmitglieder zusammenbrachte. Organisiert von der Kommission für Islam und Moscheen in Essen (KIM-E) bot die Veranstaltung einen Moment der gemeinsamen Besinnung während des Ramadan. Neun Tage später, am 19. März, endete der heilige Monat.
Zu den Gästen des Abends zählten Essens Oberbürgermeister Thomas Kufen sowie der türkische Generalkonsul Taylan Özgür Aydın. Kufen betonte in seiner Ansprache, der Ramadan sei eine Zeit der Reflexion und der Einheit und unterstrich dessen Bedeutung für den Aufbau von Verbindungen. Gleichzeitig begrüßte er die Anwesenheit des Generalkonsuls und verwies darauf, wie solche Begegnungen die Beziehungen über städtische und nationale Grenzen hinaus stärkten.
Vertreter aus der lokalen Politik, der Zivilgesellschaft und verschiedenen Gemeinschaftsgruppen nahmen an der Veranstaltung teil. Im Mittelpunkt standen der Dialog und das gegenseitige Verständnis, während die Teilnehmer beim traditionellen Mahl ihre Erfahrungen austauschten. Essen fördert seit Langem die Integration – etwa durch das 2020 vorgestellte Konzept "Zusammenleben in Vielfalt" – doch dieses Fastenbrechen unterstrich die fortlaufenden Bemühungen, durch kulturellen und religiösen Austausch Brücken zu schlagen.
Die Veranstaltung bildete einen Höhepunkt der letzten Ramadan-Tage und bekräftigte Essens Engagement für interkulturellen Dialog. Mit Persönlichkeiten wie Kufen und Aydın als Gäste zeigte das Treffen, welche Rolle gemeinsame Traditionen für den Zusammenhalt vielfältiger Gemeinschaften spielen. Mit dem Ende des heiligen Monats am 19. März gingen auch in diesem Jahr die Feierlichkeiten zu Ende.






