Französische Gäste aus Bourgoin-Jallieu besuchen Bergisch Gladbach im Rahmen der 69-jährigen Städtepartnerschaft
Miriam WeberFranzösische Gäste aus Bourgoin-Jallieu besuchen Bergisch Gladbach im Rahmen der 69-jährigen Städtepartnerschaft
Eine Gruppe von 16 Gästen aus Bourgoin-Jallieu in Frankreich ist diese Woche im Rahmen des langjährigen Städtepartnerschaftsprogramms in Bergisch Gladbach eingetroffen. Der Besuch, der vom 4. bis 8. Oktober 2025 stattfindet, schreibt ein weiteres Kapitel in der seit 1956 bestehenden Verbindung zwischen den beiden Städten.
Die erste Bürgermeisterin Anna Maria Scheerer begrüßte die Delegation am Dienstag im Rathaus und betonte die Bedeutung solcher europäischer Verbindungen in der heutigen Zeit. Die französischen Gäste sind bei elf Gastfamilien vor Ort untergebracht, von denen die meisten der Arbeitsgruppe Deutsch-Französische Freundschaft angehören. Scheerer dankte den Familien für ihre Gastfreundschaft und würdigte das Engagement von Klaus Wohlt, dem Vorsitzenden der Gruppe, bei der Organisation der Reise.
Besonders hob sie auch die enge Zusammenarbeit mit dem Partnerschafts- und Internationalen Austauschkomitee von Bourgoin-Jallieu hervor. Dabei erwähnte sie ausdrücklich Marie-France Marmonier, die langjährige Präsidentin des Komitees, für ihren Einsatz bei der Pflege der Partnerschaft. Die Bürgermeisterin bezeichnete die Teamarbeit zwischen Wohlt und Marmonier als entscheidenden Erfolgsfaktor des Programms.
Dieser Besuch folgt auf einen weiteren kürzlichen Austausch: Erst vor wenigen Tagen waren Schüler aus Bucha in der Ukraine – einer weiteren Partnerstadt Bergisch Gladbachs – zu Gast in der Stadt. Scheerer äußerte die Hoffnung, dass alle internationalen Partnerstädte am bevorstehenden Stadtfest teilnehmen werden, um die Verbindungen weiter zu festigen.
Das Austauschprogramm stärkt seit nunmehr 69 Jahren die Beziehungen zwischen Bergisch Gladbach und Bourgoin-Jallieu. In ihren Worten unterstrich Scheerer, wie solche Partnerschaften das Verständnis und die Zusammenarbeit in Europa fördern. Nach einer Woche mit kulturellen und gesellschaftlichen Aktivitäten wird die Gruppe am 8. Oktober in ihre französische Heimat zurückkehren.






