Festival Theaterformen verwandelt Braunschweig in eine Bühne der Gerechtigkeit
Jakob MayerFestival Theaterformen verwandelt Braunschweig in eine Bühne der Gerechtigkeit
Vom 7. bis 17. Juni wird Braunschweig für elf Tage zum Schauplatz des Festival Theaterformen. Das Event versammelt 14 Produktionen von Künstler:innen aus ebensovielen Ländern. Neun der Aufführungen finden am Staatstheater Braunschweig statt – darunter eine Weltpremiere.
Im Mittelpunkt des Festivals steht das Thema Gerechtigkeit, mit einem besonderen Fokus auf das ehemalige Gefängnis Rennelberg. Erstmals öffnet dieser historische Ort als Festivalspielstätte für die Öffentlichkeit. Fünf neu entwickelte, ortsspezifische Werke feiern hier Premiere, ergänzt durch ein Rahmenprogramm auf dem Gefängnisgelände.
Das Staatstheater Braunschweig präsentiert neun Produktionen – eine Mischung aus etablierten und experimentellen Formaten. Anna Mülter, die künstlerische Leiterin des Festivals, kuratiert diese letzte Ausgabe, bevor sie ihr Amt abgibt. Ihr Programm verbindet internationale Künstler:innen mit mutigen Neuschöpfungen und garantiert so ein vielfältiges, zum Nachdenken anregendes Line-up.
Während des Festivals verwandelt sich Braunschweig in ein kulturelles Zentrum. Das Publikum erlebt Theater an klassischen wie ungewöhnlichen Orten. Die Einbindung des Gefängnis Rennelberg verleiht der diesjährigen Auseinandersetzung mit Gerechtigkeit durch performative Kunst eine einzigartige Dimension.






