25 April 2026, 08:09

Einbruch in Mechernicher Gymnasium: Jugendliche hinterlassen Hakenkreuze und Chaos

Nahaufnahme eines Wandgemäldes mit einem roten und gelben Hakenkreuz mit schwarzem Umriss, das in einem schwarzen Rahmen zentriert ist.

Einbruch in Mechernicher Gymnasium: Jugendliche hinterlassen Hakenkreuze und Chaos

Einbruch am Gymnasium am Nyonsplatz in Mechernich: Unbekannte Jugendliche randalieren und hinterlassen verbotene Symbole

Anfang dieses Monats drangen mehrere unbekannte Jugendliche in das Gymnasium am Nyonsplatz in Mechernich ein. Bei dem Vorfall am 8. August kam es zu Diebstahl, Vandalismus und Sachbeschädigung. Die Behörden ermitteln nun nicht nur wegen des Einbruchs, sondern auch wegen des Auffindens verbotener Symbole am Tatort.

Der Einbruch ereignete sich gegen 17:45 Uhr, als die Gruppe durch eine offene Tür im Innenhof in die Schule gelangte. Ein Handwerker, der an den Sommerrenovierungen arbeitete, beobachtete, wie die Jugendlichen eindrangen, griff jedoch nicht ein.

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Drei Tage später, am 11. August, entdeckte das Schulpersonal umfangreiche Schäden im Gebäude. Im Lehrerzimmer waren mehrere Schranktüren aufgebrochen, Spinde aufgehebelt und die Tür eines Küchenschranks zerstört worden. Auf einer Fensterbank fand sich verstreuter Zucker, während ein Tisch und eine Tafel mit Hakenkreuzen beschmiert waren. Zudem wurden aus dem Raum mehrere hundert Euro Bargeld entwendet.

Weitere Zerstörungen gab es in einer Kellerwerkstatt, wo ebenfalls Schranktüren gewaltsam geöffnet worden waren. Die Kriminalpolizei Euskirchen hat die Ermittlungen übernommen und stuft den Fall als schwere Sachbeschädigung und Diebstahl ein. Parallel dazu zeigt sich das Landesamt für Verfassungsschutz in Bonn interessiert – Grund sind die am Tatort hinterlassenen Symbole, die mit verfassungsfeindlichen Organisationen in Verbindung gebracht werden.

Die Schule bleibt vorerst unter polizeilicher Untersuchung, während die Ermittler nach den Verantwortlichen fahnden. Die bereits vor dem Einbruch begonnenen Renovierungsarbeiten müssen nun auch die zusätzlichen Schäden beheben. Bislang liegen keine weiteren Angaben zu möglichen Tatverdächtigen oder Motiven vor.

Quelle