06 June 2026, 14:06

Duisburger Polizei schlägt gegen illegale Straßenrennen und riskante Drift-Manöver zu

POL-DU: Duisburger Norden: Schwerpunktkontrolle - Polizei zielt auf Raser, Angeber und Dating-Szene

Duisburger Polizei schlägt gegen illegale Straßenrennen und riskante Drift-Manöver zu

Polizei in Duisburg geht gegen illegale Straßenrennen vor

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Nach einer großangelegten Aktion im Gewerbepark Asterlagen hat die Duisburger Polizei hart gegen illegale Straßenrennen durchgegriffen. Beamte kontrollierten rund 350 Personen und 150 Fahrzeuge, wobei sie besonders riskante Kunststücke wie Driften und das Drehen von „Donuts“ im Visier hatten.

Im Fokus stand die sogenannte RPD-Szene – eine Mischung aus Rennfahrern, Posern und Zuschauern –, die aus mehreren Städten angereist war. Viele Fahrer zeigten rücksichtslose Manöver und setzten sich sowie andere in Gefahr. Einige Fahrzeuge wiesen verdeckte oder abgedeckte Nummernschilder auf, andere waren mit illegalen Tuning-Umbauten versehen.

Bei den Kontrollen beschlagnahmte die Polizei sechs getunte Autos und verhängte 32 Bußgelder. Zudem leitete sie 25 Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und erstattete zwei Strafanzeigen. Zehn Personen erhielten ein Platzverbot, nachdem sie durch aggressives Verhalten aufgefallen waren – darunter auch die Beschädigung eines Streifenwagens.

Die Behörden betonten, dass Driften und „Donuts“ häufig zu schweren Unfällen führen. Viele der Kontrollierten weigerten sich, mit den Beamten zu kooperieren, was die Spannungen während des Einsatzes weiter verschärfte.

Die Aktion unterstreicht die anhaltenden Bemühungen, illegale Straßenrennen in Duisburg einzudämmen. Die Polizei warnte, dass sie die strengen Kontrollen fortsetzen und Verstöße konsequent ahnden werde, um die öffentliche Sicherheit zu gewährleisten. Weitere Überprüfungen und Sanktionen gegen Verkehrssünder sind zu erwarten.

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