Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und wählt neue Doppelspitze
Jakob MayerBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat wächst und wählt neue Doppelspitze
Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach erweitert Team und wählt neue Führung
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat sein Team vergrößert und neue Vorsitzende gewählt. Die Gruppe zählt nun 13 Mitglieder – zuvor waren es neun –, wobei erstmals auch Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen dabei sind. Katharina Kaul und Uta Vossebrecker wurden auf der jüngsten Sitzung einstimmig zur Vorsitzenden bzw. stellvertretenden Vorsitzenden gewählt.
Bei der letzten Sitzung des Beirats gab es mehrere wichtige Änderungen. Die Mitglieder beschlossen, die Anzahl der Sitze von neun auf dreizehn zu erhöhen, um eine breitere Repräsentation zu gewährleisten. Zum ersten Mal haben nun Menschen mit Lernbehinderungen direkte Sitze im Gremium.
Kaul, die das Katholische Jugendamt vertritt, übernahm den Vorsitz, während Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Beide wurden ohne Gegenstimmen gewählt.
Der Beirat verabschiedete zudem einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion, der in leichter und leicht verständlicher Sprache verfasst ist. Dieser Plan wird in Kürze dem Ausschuss für Soziales, Wohnen, Demografie und Gleichstellung (ASWDG) sowie dem Stadtrat zur endgültigen Beschlussfassung vorgelegt. Darüber hinaus entsandte die Gruppe Vertreterinnen und Vertreter in verschiedene Ausschüsse des Stadtrats, um sicherzustellen, dass die Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in lokale Entscheidungsprozesse einfließen.
Bürgermeister Marcel Kreutz nahm an der Sitzung teil, um den Mitgliedern für ihr Engagement zu danken. Er betonte die Bedeutung ihrer Arbeit für die Zukunft der Stadt.
Der erweiterte Beirat wird nun die Umsetzung des aktualisierten Aktionsplans vorantreiben. Die Einbindung von Vertreterinnen und Vertretern mit Lernbehinderungen sowie die Verwendung barrierefreier Sprache sollen lokale Politik inklusiver gestalten. Als nächster Schritt steht die endgültige Beschlussfassung durch den Stadtrat und den ASWDG-Ausschuss an.






