1. FC Köln kassiert 98.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos gegen Mönchengladbach
Miriam Weber1. FC Köln kassiert 98.500-Euro-Strafe nach Pyro-Chaos gegen Mönchengladbach
Der 1. FC Köln wurde vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) mit einer Strafe von 98.500 Euro belegt, nachdem Fans während eines Spiels gegen Borussia Mönchengladbach Dutzende Bengalos und Blitzgeräte gezündet hatten. Der Vorfall ereignete sich im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach, wo dichter Rauch durch Pyrotechnik das Spiel für zwei Minuten unterbrechen musste.
Anhänger des Kölner Vereins zündeten vor, während und nach der Partie 56 Bengalos sowie 30 Blitzgeräte. Die Rauchentwicklung war so stark, dass die Schiedsrichter das Spiel für zwei Minuten pausieren ließen, um das Spielfeld zu räumen.
Laut DFB-Urteil können bis zu 32.800 Euro der Strafe in Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit oder in Programme zur Gewaltprävention fließen. Es ist nicht das erste Mal, dass Bundesliga-Vereine für ähnliche Verstöße sanktioniert werden. In den vergangenen Jahren musste der FC Bayern München 2024 ein Bußgeld von 50.000 Euro für Pyrotechnik zahlen, während Borussia Dortmund 2025 mit 100.000 Euro wegen Fanausschreitungen bestraft wurde.
Die jüngste Strafe reiht sich in eine wachsende Liste von Sanktionen gegen Vereine wegen Fehlverhaltens ihrer Anhänger ein. Köln steht nun vor der Aufgabe, das Problem zu lösen – möglicherweise unter Nutzung eines Teils der Strafe für mehr Stadionsicherheit. Der DFB bleibt konsequent bei der Ahndung nicht genehmigter Pyrotechnik im deutschen Fußball.
Cologne faces record fine for derby pyro chaos
New reports reveal 1. FC Köln has been hit with a record-breaking 595,000 euro fine—the highest in German football history—for pyrotechnics during their October derby clash with Borussia Mönchengladbach. This replaces the previously reported 98,500 euro penalty for the same incident. Key details include:
- The DFB confirmed the 595,000 euro fine (equivalent to 641,800 USD) for pyro use and field intrusions.
- Managing director Christian Keller promised to fight for a 'significant reduction' citing financial harm.
- Around a third of the fine (200,000 euros) may fund stadium security upgrades.





