17 March 2026, 00:39

Zwei Jugendliche überfallen Frau am Rande des Duisburger Naturschutzgebiets

Ein Plakat, das eine Gruppe von Menschen auf einem Boden zeigt, einer hält eine Waffe, mit Text oben und unten 'Der große Zugraub - Trouching ein schreckliches Tough'.

Zwei Jugendliche überfallen Frau am Rande des Duisburger Naturschutzgebiets

Zwei 15-Jährige haben am Donnerstagnachmittag versucht, eine 49-jährige Frau in der Nähe des Naturschutzgebiets Sechs-Seen-Platte in Duisburg zu berauben. Bei dem Überfall wurde die Frau verletzt, nachdem sie während des Handgemenges zu Boden gestoßen worden war.

Die Tat begann, als die beiden Verdächtigen die Frau von hinten ansprachen. Einer der Jugendlichen nahm sie in den Würgegriff, während der andere versuchte, ihren Rucksack zu entreißen. Die Frau stürzte und erlitt Verletzungen, als sie sich wehrte.

Die beiden Minderjährigen flüchteten zunächst vom Tatort, wurden jedoch kurz darauf von der Polizei in der Nähe gestellt und wenig später festgenommen.

Laut Polizeiakten gab es in den vergangenen zwei Jahren weder im Bereich der Sechs-Seen-Platte noch im Stadtteil Wedau vergleichbare gewalttätige Überfälle auf Passanten. Es handelt sich offenbar um einen Einzelfall.

Den Verdächtigen drohen nun Anklagen wegen versuchten Raubes und Körperverletzung. Die Verletzte erhielt medizinische Behandlung. Die Polizei ermittelt weiterhin zu den genauen Umständen des Angriffs.

AKTUALISIERUNG

Neue Details zum Überfallversuch in Duisburg und den stadtweiten Kriminalitätstrends.

Der Angriff erfolgte am 12. Februar um 14:00 auf dem Strohweg in der Nähe des Schmetterling-Grillplatzes. Die jüngsten stadtweiten Kriminalitätsdaten zeigen:

  • Die Fälle von Totschlag und Mord stiegen von 13 auf 34 im Jahr 2025, mit einer Aufklärungsquote von 87,5 %.
  • Eine Umfrage aus dem Jahr 2022 ergab, dass 45 % der Duisburger residents Kriminalität als ihre größte lokale Sorge angeben.
  • Trotz der Polizeiangabe eines 'isolierten Vorfalls' zeigen die Statistiken von 2025 einen Anstieg von 165 % bei Gewaltdelikten im Vergleich zu 2024.