Zwei Berliner Mauerstücke finden in Euskirchen eine neue Heimat als Mahnmal
Anton GüntherZwei Berliner Mauerstücke finden in Euskirchen eine neue Heimat als Mahnmal
Zwei originale Segmente der Berliner Mauer haben im Naturgarten der Marienschule in Euskirchen ein neues Zuhause gefunden. Die Stücke wurden als dauerhafte Mahnmal des deutschen Geschichtsbewusstseins aufgestellt – finanziert ausschließlich durch Spenden und lokale Unterstützer.
Das Projekt wurde durch finanzielle Zuwendungen verschiedener Geldgeber ermöglicht. Die Bethe-Stiftung steuerte mit 3.000 Euro den größten Anteil bei, während die Bürgerstiftung "Wir für euch" der Stadt Euskirchen 500 Euro beitrug. Für den Förderverein der Schule entstanden keine Kosten, da Anschaffung, Transport und Montage vollständig von Unterstützern übernommen wurden.
Schulleiter Michael Mombaur betonte, die Mauerteile sollten zum Nachdenken und Dialog anregen. Bürgermeisterin Sacha Reichelt schloss sich dieser Haltung an und äußerte die Hoffnung, dass die Installation helfen werde, noch bestehende mentale Barrieren zwischen Ost- und Westdeutschen abzubauen.
Die Segmente stehen nun als sichtbares Symbol im Außenbereich der Schule und sind für Schülerinnen, Schüler sowie Besucher zugänglich. Die Berliner Mauerstücke werden an der Marienschule als bleibendes Bildungselement dienen. Durch das Engagement der Gemeinschaft finanziert, sind sie zugleich historisches Zeugnis und Appell für ein fortschreitendes Verständnis. Das Projekt spiegelt den lokalen Einsatz wider, die deutsche Vergangenheit zu bewahren und aus ihr zu lernen.






