Zeitzeugin berichtet: Wie ein Kind den Krieg in Düren erlebte

Admin User
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Ein Buchumschlag mit Armee-Panzern und Jeeps in einer Kriegs-Szene mit Text darüber.

Zeitzeugin berichtet: Wie ein Kind den Krieg in Düren erlebte

Volkshochschule Rur-Eifel veranstaltet kostenlosen Vortrag: „Eine Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs“

Am 15. Januar 2026 lädt die Volkshochschule Rur-Eifel (VHS Rur-Eifel) zu einem kostenlosen Vortrag mit dem Titel „Eine Kindheit in Düren während des Zweiten Weltkriegs“ ein. Die belgische Autorin und Journalistin Marianne Tombeux, Jahrgang 1950, berichtet aus eigener Erfahrung über ihre Kindheit in der zerstörten Stadt – eine Zeit geprägt von Evakuierung, Verlust und Überlebenskampf. Die Veranstaltung bietet die seltene Gelegenheit, persönliche Schilderungen aus erster Hand zu hören.

Der Abend findet von 18:00 bis 19:30 Uhr in den Räumlichkeiten der VHS Rur-Eifel in der Violengasse statt. Tombeux, bekannt für ihre literarische und kulturkritische Arbeit, teilt Erinnerungen an ihre Jugend in Düren, als Bombenangriffe ihre Heimat in Schutt und Asche legten. Zudem liest sie Auszüge aus ihrem Buch und zeichnet so ein lebendiges Bild des Alltags in einer vom Krieg gezeichneten Region.

Die Veranstaltung wird in Kooperation mit dem Stadtmuseum Düren organisiert. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich – Interessierte können sich über die Website der VHS Rur-Eifel oder das offizielle Anmeldeformular registrieren. Der Eintritt ist frei, die Platzzahl jedoch begrenzt.

Tombeux’ Vortrag bietet eine einzigartige Perspektive: die eines Kindes, das den Untergang Dürens miterlebte. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Vertreibung, Widerstandsfähigkeit und die langfristigen Folgen des Krieges für die Bevölkerung. Die Zuhörer:innen erhalten so ein tieferes Verständnis der Stadtgeschichte – erzählt von einer Zeitzeugin, die sie selbst durchlebt hat.