"Wer weiß schon, wann was passiert?"-Chaos mit Raab, Schöneberger und DDR-Nostalgie
Tobias LehmannRaab und Schoeneberger sind das Duo mit dem doppelten Knall - "Wer weiß schon, wann was passiert?"-Chaos mit Raab, Schöneberger und DDR-Nostalgie
Die zweite Folge von RTLs Quizshow "Wer weiß schon, wann was passiert?" brachte drei Generationen zu einem munteren Schlagabtausch des Wissens zusammen. Die Kandidaten stellten sich Fragen aus Popkultur, Geschichte und Allgemeinwissen, während Moderatoren und Gäste mit chaotischer Unterhaltung aufwarteten – von Heliumstimmen bis zu Beatles-Schlagzeugsoli.
Die Sendung weckte zudem Nostalgie mit Ausschnitten aus der Verkehrssicherheitsreihe "Der 7. Sinn" der 1960er- und 70er-Jahre und sorgte für peinliche Momente bei Fragen zu DDR-Märchenfilm-Trivia.
Moderatoren Stefan Raab und Barbara Schöneberger eröffneten die Show mit einem verspielt vorgetragenen Duett von "Barbie Girl" – Raab als Ken verkleidet, mit einer übertriebenen Prothese für einen komischen Überbiss. Später stand Schöneberger mit einem Summer am Kopf im Mittelpunkt, landete aber während einer "Bonanza"-Raddrehscheibe auf dem Boden.
Die Gäste Hugo Egon Balder und Hella von Sinnen, bekannt aus ihrer eigenen Show "Alles Nichts Oder?!" stolperten über Fragen zum DDR-Film "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel". Sophia Thomalla, Tochter des Schauspielers Eric Stehfest, verriet einen Familienbezug: Ihr Großvater hatte am Film mitgewirkt, und ihre Mutter verliebte sich in ihren Vater, weil er dem Prinzen ähnelte. Balder – dessen Ausweis "Egon Hugo" ausweist – wechselte unterdessen zum Schlagzeug und begleitete die Beatles bei "I Saw Her Standing There".
Die Folge blieb nicht ohne Pannen: Jan Ullrich und Hans Sigl, ebenfalls als Moderatoren dabei, nannten fälschlich Ivan Lendl als Boris Beckers Gegner im Wimbledon-Finale 1985 (es war Kevin Curren). Sigl, nach dem Einatmen von Helium aus einem Luftballon, erklärte die Show zu "wirklich fantastisch". Ein Rückblick auf "Der 7. Sinn" rundete das Programm ab – und erinnerte an die teils veralteten und oft sexistischen Ansichten der Reihe über Fahrerinnen.
Schöneberger lobte später die Zusammenarbeit mit Raab und scherzte, sie sollten für eine weitere Staffel wieder zusammenarbeiten.
Die Folge verband Quiz-Chaos mit nostalgischen Clips und persönlichen Anekdoten – von Märchenfilm-Trivia bis zu Bühnenscherzen. Zwar scheiterten manche Kandidaten an den Fragen, doch die Mischung aus Humor, Musik und Rückblicken hielt die Stimmung auf Hochtouren. Das Format der Show, das Wissensfragen mit theatralischen Einlagen paart, lässt Raum für noch mehr unvorhersehbare Momente in künftigen Folgen.






