Viertklässler verteilen Zitronen an Raser – eine ungewöhnliche Verkehrskampagne
Miriam WeberViertklässler verteilen Zitronen an Raser – eine ungewöhnliche Verkehrskampagne
Eine Gruppe von Viertklässlern nahm gestern an einer Verkehrssicherheitskampagne in der Nähe ihrer Schule teil. Die von der Polizei Heinsberg in Nordrhein-Westfalen initiierte Aktion sollte Autofahrer auf die Gefahren von Rasen und rücksichtslosem Verhalten aufmerksam machen. Die Kinder verteilten Verwarnungen – und sogar Zitronen – an Verkehrssünder.
Die Aktion fand vor der Würm-Grundschule im Rahmen des übergeordneten Programms #SicherImVerkehr statt. Polizeibeamte und Verkehrssicherheitsberater überwachten den ganzen Tag über die Geschwindigkeit der Fahrzeuge und das Fahrverhalten.
Schüler der KGS Würm-Schule waren aktiv in die Kampagne eingebunden. Wer rasende oder am Steuer telefonierende Autofahrer entdeckte, überreichte ihnen eine schriftliche Verwarnung – zusammen mit einer Zitrone. Die ungewöhnliche Geste sollte bei den unachtsamen Fahrern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.
Dagegen erhielten regelkonforme Autofahrer eine Dankeskarte und ein Daumen-hoch von den Kindern. Im Mittelpunkt stand die Sensibilisierung für die Gefahren, denen Kinder – besonders in der Nähe von Schulen und Kindergärten – ausgesetzt sind.
Die Polizei Heinsberg betonte, wie wichtig defensives Fahrverhalten in Bereichen ist, in denen junge Fußgänger unterwegs sind. Ziel der Kampagne war es, durch mehr Vorsicht im Straßenverkehr Unfälle zu verringern.
Die Initiative verband polizeiliche Kontrollen mit der direkten Einbindung von Schülern. Verkehrssünder erhielten eine einprägsame Mahnung, während sich vorbildliche Autofahrer über positive Bestätigung freuen durften. Die Aktion unterstrich die Botschaft: Wachsamkeit in Schulnähe kann junge Leben schützen.






