22 March 2026, 14:10

Verlassene Turnhalle wird zum lebendigen BMX-Paradies Rade Ramps in Radevormwald

Ein Park mit einer zentralen Skateboard-Rampe, umgeben von Bänken, Geländern, Gras, Pflanzen, Bäumen und Gebäuden im Hintergrund.

Verlassene Turnhalle wird zum lebendigen BMX-Paradies Rade Ramps in Radevormwald

Verlassene Turnhalle in Radevormwald wird zum blühenden BMX-Park "Rade Ramps"

Eine stillgelegte Turnhalle in Radevormwald ist in einen lebendigen BMX-Park namens Rade Ramps verwandelt worden. Der Profi-Freestyle-Mountainbiker Vinnie Janssens und Jacqueline Schreiber leiteten das Projekt und gestalteten den vernachlässigten Raum zu einer dedizierten Strecke für Fahrer aller Könnensstufen um. Der Park steht nun der Öffentlichkeit offen und bietet täglich Trainingsmöglichkeiten – sieben Tage die Woche.

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Die alte Sporthalle war vor dem Engagement von Janssens und Schreiber in desolatem Zustand. Sie räumten über zehn Container voll Müll weg, um das Gelände für seine neue Bestimmung vorzubereiten. Mehr als 2.000 Arbeitsstunden flossen in Planung und Bau jeder Rampe – Janssens überwachte den gesamten Aufbau persönlich.

Rade Ramps bietet heute drei Schwierigkeitsgrade an, die Kinder, Anfänger und erfahrene Fahrer gleichermaßen ansprechen. Die Öffnungszeiten sind unter der Woche von 14 bis 22 Uhr und am Wochenende von 12 bis 22 Uhr; ein Tagespass kostet 8 Euro. Lokale Unternehmen steuerten finanzielle Mittel bei und halfen so, die Vision Wirklichkeit werden zu lassen.

Für Ende Oktober ist bereits ein Contest geplant, bei dem sowohl Hobbyfahrer als auch Profis ihre besten Tricks präsentieren können. Die Veranstaltung soll Aufmerksamkeit für die neue Anlage wecken und die BMX-Community in der Region zusammenbringen. In den vergangenen drei Jahren wurden im Rheinland keine vergleichbaren Extremsportstätten eröffnet – Rade Ramps ist damit eine einzigartige Bereicherung.

Der Park schafft einen festen Treffpunkt für BMX-Begeisterte in einer Gegend, die bisher über keine ähnlichen Einrichtungen verfügte. Mit seinen unterschiedlichen Schwierigkeitsgraden und dem anstehenden Wettbewerb könnte Rade Ramps zum zentralen Anlaufpunkt für Fahrer jeden Alters werden. Der Erfolg des Projekts zeigt zudem, wie gemeinschaftliches Engagement brachliegende Flächen für die öffentliche Nutzung neu beleben kann.

Quelle