Union lehnt Bas' Plan für tarifgebundene Arbeitszeiten ab – Flexibilität bleibt Priorität
Jakob MayerUnion lehnt Bas' Plan für tarifgebundene Arbeitszeiten ab – Flexibilität bleibt Priorität
Die Unionsfraktion im Bundestag hat sich gegen einen Vorschlag von Arbeitsministerin Bärbel Bas ausgesprochen. Ihr Plan sieht vor, die wöchentliche Arbeitszeit an Tarifverträge zu binden. Die Fraktion pocht hingegen auf die Beibehaltung von Flexibilität für alle Beschäftigten.
Der CDU-Abgeordnete Marc Biadacz argumentiert, dass eine festgelegte wöchentliche Höchstarbeitszeit die Flexibilität bewahre. Sein Standpunkt: Dieser Ansatz eigne sich besser für verschiedene Berufe als starre Tarifregelungen.
Biadacz betont zudem, wie wichtig es sei, die Arbeitszeiterfassung einfach und ohne überflüssigen Bürokratieaufwand zu gestalten. Darüber hinaus soll Unternehmen die Möglichkeit erhalten bleiben, auf vertrauensbasierte Arbeitszeitmodelle zu setzen.
Die Position der Union zielt darauf ab, die Flexibilität für Beschäftigte ohne Tarifbindung zu wahren. Damit stellt sie sich zwar gegen den Ministerinnen-Vorschlag, unterstützt aber praxisnahe und anpassungsfähige Arbeitszeitregelungen.






