Trockener Rasen im Kölner Stadion entfacht Bundesliga-Debatte über Platzpflege
Miriam WeberTrockener Rasen im Kölner Stadion entfacht Bundesliga-Debatte über Platzpflege
Trockener Rasen im Kölner Stadion löst Diskussion in der Bundesliga aus
Bayer Leverkusens Trainer Kasper Hjulmand kritisierte nach dem Spiel den "knochentrockenen" Untergrund im Kölner Stadion und behauptete, dieser habe das Spiel verlangsamt. Die ungewöhnlichen Platzverhältnisse traten auf, obwohl die Temperaturen mit 17 bis 19 Grad Celsius mild blieben.
Das Problem wurde während eines Samstagsspiels deutlich, bei dem der Rasen ungewöhnlich ausgedörrt wirkte. Hjulmand vermutete, der Platz sei möglicherweise bewässert und anschließend trocknen gelassen worden. Kölns Cheftrainer René Wagner wies jede absichtliche Manipulation zurück und führte die Trockenheit stattdessen auf die Sonneneinstrahlung zurück.
Laut dem DFL-Rasenpflegehandbuch soll die Bewässerung an Wetterbedingungen und das lokale Mikroklima angepasst werden. Dennoch blieb der Kölner Rasen selbst nach dem Wässern trocken. Bekannt ist, dass der Belag im Kölner Stadion schnell verbrennt, was die Pflege erschwert.
Dass Leverkusens eigene Platzwarte in der vergangenen Saison mit dem Titel "Platz des Jahres" ausgezeichnet wurden, unterstreicht den Kontrast zwischen den beiden Vereinen.
Die trockenen Bedingungen werfen Fragen nach den Pflegepraktiken in Köln auf. Zwar gibt es keine Hinweise auf vorsätzliches Fehlverhalten, doch der Vorfall zeigt die Herausforderungen bei der Instandhaltung von Naturrasen unter wechselhaften Wetterbedingungen. Die Bundesliga wird die Entwicklung voraussichtlich weiter beobachten, während die Saison voranschreitet.






