09 June 2026, 22:09

Traditionsunternehmen WKW meldet Insolvenz – Tausende Jobs in Gefahr

Automotive supplier WKW ist insolvent

Traditionsunternehmen WKW meldet Insolvenz – Tausende Jobs in Gefahr

WKW, langjähriger Automobilzulieferer, meldet Insolvenz nach jahrelangen Finanzkämpfen

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Der traditionsreiche Automobilzulieferer WKW hat nach Jahren wirtschaftlicher Schwierigkeiten Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen, bekannt für hochwertige Fahrzeugkomponenten, beschäftigte einst rund 3.000 Mitarbeiter weltweit und erzielte im vergangenen Jahr einen Umsatz von 560 Millionen Euro. Nun stehen seine Zukunft – und die Arbeitsplätze Tausender – auf dem Spiel.

WKW, 1940 gegründet, spezialisiert sich auf dekorative und funktionale Bauteile für Luxusfahrzeuge und verarbeitet Materialien wie Aluminium, Edelstahl und Kunststoff. Mit 18 Tochtergesellschaften in Europa und Nordamerika war das Unternehmen international aufgestellt, kämpfte jedoch seit Langem mit finanziellen Problemen.

2022 entging WKW nur knapp dem Kollaps, als das Land Nordrhein-Westfalen mit einer Bürgschaft einsprang. Trotz dieser Rettungsaktion hielten die Schwierigkeiten an. Ein möglicher Rettungsdeal mit einem US-Investor platzte kürzlich, sodass dem Unternehmen nun keine Optionen mehr bleiben.

Von der Insolvenz betroffen sind sowohl die Walter Klein GmbH & Co. KG in Wuppertal als auch die WKW-Aktiengesellschaft in Velbert. Rund 2.000 Mitarbeiter an diesen beiden Standorten müssen nun mit Jobverlusten rechnen. Eigentümerin des Unternehmens ist die Gert-und-Susanna-Mayer-Stiftung, die übrigen Anteile hält Susanna Mayer.

Mit den laufenden Insolvenzverfahren steht der Fortbestand von WKW auf der Kippe. Der Zusammenbruch gefährdet Tausende Arbeitsplätze und wirft Fragen zur Zukunft der europäischen und nordamerikanischen Tochtergesellschaften auf. Das Scheitern des Unternehmens krönt einen langen Niedergang – trotz früherer Versuche, die Finanzen zu stabilisieren.

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