22 March 2026, 04:09

Thüringens Freilichtmuseen locken mit neuen Highlights in die Saison 2024

Altes Schwarz-Weiß-Foto eines belebten Marktes in Berlin mit Menschen, Gemüsekarren und Gebäuden im Hintergrund.

Beeinflussen hohe Spritpreise den Besuch von Freilichtmuseen? - Thüringens Freilichtmuseen locken mit neuen Highlights in die Saison 2024

Thüringens Freilichtmuseen starten mit neuen Attraktionen in die Saison

Thüringens Freilichtmuseen bereiten sich mit frischen Attraktionen und Veranstaltungen auf die neue Saison vor. Trotz Sorgen über steigende Spritkosten öffnen Standorte wie Hohenfelden, Kloster Veßra und Rudolstadt mit Modernisierungen und Sonderprogrammen ihre Pforten. Die Veranstalter hoffen auf regen Besuch, räumen aber ein, dass höhere Reisekosten manche Gäste abschrecken könnten.

Den Auftakt macht das Freilichtmuseum Hohenfelden, das ab dem 28. März wieder Besucher auf dem Hauptgelände empfängt. Ein neues Besucherzentrum, das noch im Bau ist, soll bis Ende Mai fertiggestellt werden. Der Museumsleiter äußerte sich besorgt über die stark gestiegenen Benzinpreise, die seit Ende Februar deutlich zugelegt haben. Als Unterstützung wird ab Ostern ein Wochenend-Busshuttle von Erfurt eingerichtet.

Auch die Thüringer Bauernhäuser in Rudolstadt öffnen nach Verbesserungsarbeiten am 1. April wieder ihre Türen. Besucher dürfen sich auf das Burgenland-Weinfest und Open-Air-Kinoabende freuen. In der Nähe hat das Henneberg-Museum in Kloster Veßra seine Ausstellungen überarbeitet und alte Stallungen in neue Ausstellungsräume umgewandelt. Veranstaltungen wie das Museumsfest und die Konzertreihe Klosterklang kehren in diesem Jahr zurück.

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Die Funkenburg in Westgreußen öffnet trotz finanzieller Engpässe wie gewohnt zu Ostern. Geplant sind eine Oster-Eiersuche und eine Nachstellung aus der Völkerwanderungszeit. Gleichzeitig stehen beliebte Regionalveranstaltungen wie der Handwerkertag, der Schäfertag und der Thüringer Käsemarkt wieder auf dem Programm.

Die steigenden Spritpreise bleiben jedoch ein Dämpfer für den ländlichen Tourismus. Seit dem Iran-Konflikt 2023 ist Benzin um etwa 25 Cent pro Liter teurer geworden, Diesel sogar um 43 Cent. Steuern machen rund 60 Prozent des Preises aus – damit liegen die Kosten über dem EU-Durchschnitt. Zwar gibt es keine direkten Daten, die die Preiserhöhungen mit sinkenden Besucherzahlen verknüpfen, doch die Museen fürchten Rückgänge, sobald die Hauptsaison beginnt.

Thüringens Museen haben in neue Einrichtungen und Veranstaltungen investiert, um im Frühling Gäste anzulocken. Ungewiss bleibt jedoch, wie sich die höheren Spritkosten auf die Besucherzahlen auswirken. Da Benzin und Diesel sich bei 170 bis 172 Cent pro Liter eingependelt haben, setzen die Veranstalter auf Transportlösungen, um auch Gästen ohne Auto den Zugang zu erleichtern.

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