Tarifstreit im Dortmunder Nahverkehr eskaliert – Streiks vorerst ausgesetzt
Jakob MayerTarifstreit im Dortmunder Nahverkehr eskaliert – Streiks vorerst ausgesetzt
Tarifverhandlungen zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Kommunal-Arbeitgeberverband Nordwest (KAV NW) sind ohne Ergebnis gescheitert. Betroffen von dem Streit sind rund 30.000 Beschäftigte im Öffentlichen Nahverkehr in Dortmund. Ein zentraler Streitpunkt war die Frage, wie Entlastungstage auf verschiedene Mitarbeitergruppen verteilt werden sollen.
Die Verhandlungen brachen am 16. April 2024 offiziell ab, nachdem sich beide Seiten nicht auf gemeinsame Bedingungen einigen konnten. Ver.di hatte gefordert, dass keine Beschäftigtengruppe auf die zusätzlichen freien Tage verzichten müsse. Die Arbeitgeberseite konnte diese Forderung jedoch nicht in vollem Umfang erfüllen.
Die für die kommenden Tage geplanten Streiks werden nun ab Mittwoch ausgesetzt. Dies folgt auf die Entscheidung der Gewerkschaft, ein Vermittlungsangebot der Arbeitgeber anzunehmen. Das Verfahren soll in den nächsten Tagen beginnen, ein konkreter Termin steht jedoch noch nicht fest.
Die Aussetzung der Streiks weckt neue Hoffnung auf eine Einigung. Die Vermittlung wird zeigen, ob die Entlastungstage gerecht unter allen Beschäftigten aufgeteilt werden können. Bis dahin bleibt der Öffentliche Nahverkehr in Dortmund in der Schwebe.






