SV Millingen geht als erster Rheinberger Verein gegen Gewalt im Sport vor
Anton GüntherSV Millingen geht als erster Rheinberger Verein gegen Gewalt im Sport vor
SV Millingen ist erster Verein in Rheinberg, der sich Sicherheitsbündnis gegen Gewalt im Sport anschließt
Der SV Millingen ist der erste Verein in Rheinberg, der sich einer neuen Sicherheitsallianz gegen Gewalt im Sport angeschlossen hat. Die Initiative zielt darauf ab, Fälle von sexualisierter und interpersoneller Gewalt zu verhindern und aufzuarbeiten. Bei einer jüngsten Feierstunde anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Kreissportbundes wurden den teilnehmenden Vereinen Zertifikate überreicht.
Die Mitgliedsurkunden übergab Stefan Klett, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen. Neben dem SV Millingen traten fünf weitere Vereine aus dem Kreis Wesel während der Veranstaltung offiziell dem Bündnis bei.
Ein detailliertes Sicherheitkonzept wurde von Angelika Glanz und Katrin Schunke erarbeitet. Der Plan sieht feste Ansprechpartner für die Stadt Rheinberg, den Kreis Wesel, den Kreissportbund sowie den Landessportbund NRW vor. Angelika Glanz übernimmt dabei die Hauptverantwortung als Ansprechpartnerin für den SV Millingen.
Ulrich Glanz, Vorsitzender des SV Millingen, äußerte die Hoffnung, dass weitere Vereine dem Beispiel folgen werden. Das Bündnis konzentriert sich darauf, sichere Umfelder für Sportlerinnen und Sportler zu schaffen, indem es Missbrauch bekämpft und klare Meldewege sicherstellt.
Die neuen Sicherheitsmaßnahmen bieten Athletinnen, Athleten und Mitarbeitenden in den Sportvereinen des Kreises Wesel klare Unterstützung. Mit festen Ansprechpartnern und einem strukturierten Vorgehen soll das Bündnis Risiken minimieren und die Reaktion auf Vorfälle verbessern. Die Teilnahme des SV Millingen setzt ein Zeichen für andere lokale Organisationen, sich der Initiative anzuschließen.






